Erste Lektion: Es heisst im Fall «Meh-seh», und nicht – wie ich jetzt bestimmt die letzten zehn Jahre gesagt habe – «Metze». Solche Sachen sind mir immer furchtbar peinlich. Fast so schlimm wie die Putzfrau im Radio, bei dem ich ich früher gearbeitet habe, die ich während mindestens drei Jahren total nett mit MONIKA begrüsste… die mir aber in einer Weihnachts-Grusskarte dann sehr anständig verriet, dass sie eigentlich LISA heisst.

Zugegeben, das ist schlimmer, als «Mezze» falsch auszusprechen. Aber Peinlichkeiten gab es trotzdem, als ich kürzlich zusammen mit Freundin Nina einen abendfüllenden Mezze-Kochkurs von Jessica Mor Camenzind besuchen durfte.

Die aufgekratzte Zürcherin mit libanesischen Wurzeln bietet seit einiger Zeit mit ihrem Business «Mezze a Gogo» private Kochrunden und Kurse an, bei denen man auf sehr gesellige Weise lernt, einige der leckeren libanesischen Gerichte zu kochen, die sie auch als Catering anbietet.

Da ich Jesse auch privat kenne und sie mir jedes Mal, wenn ich sie sehe, fast die Ohren lang zieht und sagt WANN KOMMST DU ENDLICH, MEITLI? musste ich die Gelegenheit beim Schopf packen, als Microsoft zur Präsentation seines neuen Office 365 Key-Pakets einige Blogger einlud zum… naja, Trinken und Mezze zubereiten.

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Wer regelmässig Hey Pretty liest, weiss: THEY HAD ME AT «FOOD». Und weil es so Spass gemacht hat, nehm‘ ich dich heute einfach mit, okay? Wir gehen Mezze machen, Baby!

Der Ort des Geschehens: Das Kochstudio «Kochevents» in Zürich-Enge, mit der wohl fotogensten Erbgrünen Wand der Welt.

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Whaaat? Erst mal Prosecco trinken? Oh… okay, dänn halt!

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Jessica stellt sich und «Mezze a Gogo» vor und erklärt uns, was wir heute Abend alles zubereiten werden. Und ja, wir werden dabei genau so glücklich aussehe wie sie, wenn sie in der Küche steht:

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Taboulé, Hummus, Sansboussik viande, Kibbeh, Babaghanoush, Khiar Billaban, Djeesh Hamoud Asal bil rez… also all das hier und mehr:

Mezze_17_Yummy

Ich denke noch: «Diä spinnt, das können wir NIEMALS alles essen!»* Die Kochteams werden ausgelost, wobei ich im vollen Ernst Freundin Nina ziehe. Das hat verheerende Folgen auf unsere Arbeitsmoral, wie du bald sehen wirst.

*I was so very, very wrong.

In der grossen Küche liegen alle Zutaten für die sieben (?) verschiedenen Gerichte parat, die wir nun in Teams kochen werden. Hier – wink wink nudge nudge – kommt natürlich auch der neue Office-Dienst zum Zug: Jessica hat alle Rezepte flockig auf OneDrive geladen, wo sie (und wir) nun alles so total cloud-mässig holen können.

Und es hat ein Rägebögli mit Auberginen.

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Für Nina und mich ist aber viel wichtiger, dass wir

a.) die hoffentlich relativ unkomplizerten Teigkrapfen «Sanboussik viande» zusammen zubereiten dürfen (Rezept am Schluss!) und

b.) uns dabei weder blamieren noch betrinken. Und nein, das geht nicht zwangsläufig Hand in Hand.

SCORE mit Beidem!

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Ich will möglichst wenig schuften und dabei dekorativ Prosecco trinken, also mache ich mich ans Auswallen des Teigs für die Krapfen. I’m too sexy for my Wallholz, too sexy for my Wallholz…

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Nina ist dafür Profi im Zwiebeln schneiden, und hat dabei nur etwa zehn Minuten geweint.

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Gefühlte zwei Stunden später habe ich alle runden Teigplätzchen ausgestochen, Nina hat die würzige Rindfleischfüllung parat und wir dürfen die Krapfen füllen. Und nehmen das im Fall SEHR ERNST.

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Ab in den Ofen mit den hübschen Dingern, den anderen Bloggern über die Schulter schauen beim Kichererbsten schälen (streng!), Auberginenmus machen (fein) und Tabbouleh zubereiten (der gesamte Petersilienvorrat der Schweiz auf einen Schlag vernichtet)… und dann

SO STOLZ. WIR SIND KRAPFENMAMIS!

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Und dann dürfen wir uns nach getaner Arbeit an die lange Tafel setzen, uns endlich mit den anderen Bloggern unterhalten (Hallo, Rita Angelone von www.dieangelones.ch und Racha Fajjari von www.la-racha.com!) und uns darüber zu unterhalten, dass unsere Krapfen wirklich schaurig schön geworden sind.

Aber vielleicht war es auch nur der libanesische Wein…

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DAS HEY PRETTY FAZIT:

Uff. Ganz schön satt. Und extrem Spass gehabt im Mezze a Gogo-Kurs! Danke, Jessica… und danke Microsoft für den stimmigen Abend! Weil ich dich liebe, darf ich hoch offiziell noch das Rezept für die feinen Krapfen mit dir teilen – who knows, vielleicht machste heute gleich echli Mezze-Mania?

SANBOUSSIK VIANDE (für ca. 4 Personen)

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen

fein hacken und in Olivenöl glasig braten

  • 2 EL Tomatenpurée

kurz mitbraten

  • 350g Hackfleisch

beifügen und durchbraten, mit Salz und Pfeffer abschmecken

  • Kuchenteig (1 Packung)

sehr dünn auswallen auf einer gut gemehlten Fläche und Rondellen ausstechen. Teigrondellen mit der Masse (Menge je nach Grösse) füllen und zu einem Halbmond formen, mit Eiweiss den Rand bestreichen und mit einer Gabel die Ränder andrücken. Bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.

Glaube mir: Du kannst das auch. Ob es ganz so viel Spass macht wie hier in der grossen Runde, kann ich nicht garantieren. Aber du kannst mich im Fall total gerne zum Essen einladen, tra la la!

Happy Weekend, Sweetie!

Mehr zu den Mezze a Gogo-Kochkursen und Catering-Angebot (Region Zürich) findest du gleich hier.

Weitere Rezepte und viele Bilder vom Event findest du hier auf OneDrive. 

Und alles zum neuen Microsoft Office 365-Angebot (ab 7.95 Franken im Monat) findest du hier

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 (Bilder-Copyrights: Steffi Hidber und Microsoft. Ich glaube, man sieht, welche von mir sind, ahem)

4 KOMMENTARE

  1. Hihi herrlich:-) JEDES mal, wenn ich deinen blog lese, sitze ich mit einem riesen smile da oder muss laut lachen- was schon zu dem ein oder anderen irritierten blick meiner mitmenschen geführt hat! 🙂 liebe grüsse, anna

  2. That looks like so much FUN 🙂 As it should be, because cooking should be fun! When you can do it together and have a drink and have a laugh it’s just so much more pleasant and less of a chore. Also, this has made me extremely hungry, and it’s only 4:30… ugh.

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