Willkommen zur Mittwochs-Testerrunde auf Hey Pretty! Heute geht es meinen etwas lädierten Fingernägeln an den Kragen… beziehungsweise mit ihnen in die Rettungsstation: OPI hat nämlich mit «Gel Break» ein neues Treatment-System herausgegeben, das speziell für von Gelmaniküren angegriffene Nägeln entwickelt wurde.

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Diese neue «Intensivpflege mit nagelhärtender Wirkung» ist aus einem klaren Kundenbedürfnis heraus kreiert worden… denn so gerne ich auch sagen würde, dass Gel-Nägel dem eigenen Naturnagel nicht schaden, so hat meine eigene Erfahrung damit dazu geführt, dass ich persönlich keine UV-härtenden Gelmaniküren mehr mache (Refinery 29 hat hier übrigens einen guten Artikel über die Folgen von Gel-Lack).

Having said that, verstehe ich den Reiz und die Vorteile einer Gel-Maniküre durchaus: Nicht alle können (wie ich jetzt) zwei oder dreimal pro Woche gemütlich während der Arbeit die Nägel frisch feilen und lackieren. Das hat natürlich auch bei mir zur Folge, dass meine Nägel relativ stark beansprucht werde vom eigentlich pausenlosen Bombardement aus Nagellack und -entferner… sodass ich als Versuchskaninchen des neuen «Gel Break» Systems von OPI sehr gerne meine eigenen Finger hergehalten habe!

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Verkauft wird das neue Nagelpflege-System in erster Linie als Set. Ich habe die «hellhäutige» Version in Rosa gewählt:

Gel Break by OPI Lancierungs-Set (Serum, Color und Protector zu je 15ml), 49.90 Franken statt 86.70*

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Step 1: Das Gel Break Serum (28.90 Franken)

OPI Gel Break Serum

Dieser relativ dünne Base Coat verkauft sich als «Serum» natürlich tausendmal pflegender – aber Fakt ist, dass er den Naturnagel mit «sofort härtender» Wirkung» stärken soll, und diesen mit Vitamin A, C und E, sowie Bambus- und Kaktusextrakt, Kalzium, Distelsamenöl und Sodium-Hyaluronsäure (ja, Hyaluronsäure für die Nägel!) pflegt.

Aufgetragen wird das Serum wie ein normaler Base Coat, wobei man sich vom verführerischen Glitzern nicht dazu verleiten lassen sollte, ihn dicker aufzutragen als nötig: Eine dünne Schicht reicht!

Step 2: Der Gel Break Farblack in drei Nuancen (28.90 Franken), hier in Properly Pink

OPI Gel Break Color in Properly Pink

…für mittlere Hauttöne Barely Beige

OPI Gel Break Color in Barely Beige

…und für dunklere Hauttöne dann in Tan-tilizing:

OPI Gel Break Color in Tan-tilizing

Hier gibt’s eigentlich einen klassischen Farblack, der in zwei Schichten aufgetragen wird. Erhältlich ist dieser «very nude look»-Lack in drei Nuancen, die ein harmonisches Resultat für jeden Hautton erzielen sollen.

Wichtiger Steffi-Tipp: Selbst wenn der Nagel darunter etwas ausgefranst ist (wie aktuell bei mir, auch ohne Gel-Maniküre), die erste Schicht unbedingt dünn auftragen. Ich habe dann dafür bei der zweiten Schicht etwas mehr aufgetragen, besonders am Nagelrand… aber dafür auch richtig lange trocknen lassen!

Step 3: Gel Break Schutzschicht (28.90 Franken)

OPI Gel Break Protector (Top Coat)

Ja, eine «Schutzschicht»… aka Top Coat! Dieser ist von der Textur her tatsächlich etwas weniger dickflüssig als die herkömmlichen OPI-Überlacke. Die Gel Break-Version soll dem Abblättern des Farblacks vorbeugen, den Halt verlängern und den Nägeln «intensiven Glanz» verleihen. Aufgetragen wird er wie ein normaler Top Coat.

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DAS HEY PRETTY FAZIT:

Im Auftragen verhalten sich die Gel Break-Lacke eigentlich genau so wie herkömmliche OPI-Produkte – die Pinsel sind nahezu perfekt, die Lacke selbst weder zu dick, noch zu flüssig. Beim Lackieren habe ich im Vergleich zu «normalen» Farben wirklich das ganze Nagelbett ausgefüllt (bei Farblacken mag ich einen kleinen Rand) und alles gut trocknen lassen, mit Hilfe von OPI Dry Drops. Da ich sonst wirklich fast nie Nude-Töne trage, muss ich mich etwas an den natürlichen Look gewöhnen… aber schön finde ich ihn auf jeden Fall, auch wenn etwas fad.

Aber jetzt der Kicker:

Die Maniküre, die ich mir vor fünf Tagen gemacht habe, hält jetzt noch immer – ohne einen einzigen Splitter, und der Top Coat scheint mir weniger angekratzt zu sein als üblich. Aber viel wichtiger ist die Tatsache, dass alles noch hält: Ich bilde mir ein, dass die Wirkstoffe (insbesondere des Serums) so noch intensiver «einziehen» können… aber der grösste Bonus ist, dass meine etwas lädierten Nägel eine deutlich längere Pause zwischen Lackierungen haben.

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Ich kann mir gut vorstellen, dass Gel Break ein echter Lebensretter sein könnte für alle, die nach (mehreren) Gel-Maniküren ihre Nägel in die Kur schicken müssen: Es ist deutlich weniger aufwändig als das für mich einzige vergleichbare System, der Naked Manicure von Zoya (hier zur Review!) und kaschiert lädierte Nägel wirklich gut.

Der letzte Steffi-Tipp, falls du im Moment richtige SOS-Pflege nötig hast: Die Nägel vorher wirklich stark kürzen, um möglichst viel der besonders lädierten Nagelspitze loszuwerden, und nach der Maniküre mehrmals täglich ein pflegendes Öl in die Nagelhaut einmassieren – das kann sogar Olivenöl sein, im Fall. Seriously!

Ich werde das Set übrigens meiner Freundin Nina weiterreichen, die sich letzte Woche für einen Ball eine Gel-Maniküre geleistet hat, und die ich jetzt überzeugen konnte, den Lack professionell entfernen zu lassen, damit sie auch ihre Nägel «auskurieren» kann. Jetzt muss ich aber gleich los, sonst knübelt sie den Lack doch noch selbst weg.

STOP IT, NINA! ICH GSEE DICH!

Das Gel Break by OPI Treatment System ist neu als Set zum Lancierungspreis von 49.90 Franken erhältlich, die einzelnen Lacke daraus zu je 28.90 Franken. 

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*OPI hat einen späteren Verkaufspreis von 86.70 Franken angekündigt, jedoch ohne Angabe, ab wann das Set zum Vollpreis verkauft wird.

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