Wenn du beim Begriff «Workshop» sofort an gruusige Seminarräume in gruusigen Hotels denkst, in denen unmotivierte Mitarbeiter lustige «Team Bonding»-Rollenspiele machen und schlechten Filterkaffee trinken müssen, dann, äh, bist du in meinem Kopf. Aber zum Glück ist ein Workshop im Beauty Blogger-Business VIEL VIEL schöner!

Letzte Woche durfte ich bei MAC Cosmetics antraben, um gemeinsam mit anderen Bloggerinnen endlich zu lernen, wie wir unsere Wimpern-Skills pimpen können okay um vorzeitig Weihnachten zu feiern, uns gegenseitig mit Prosecco zuzuprosten und feine Vegi-Häppchen zu futtern.

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FAKE LASHES waren das Thema. Und weil wir alle echli Kardashian sind und heimlich (oder nicht so heimlich) davon träumen, ellenlange, rabenschwarze Fächerwimpern zu haben, ging es gemeinsam an die etwas anspruchsvolle Disziplin der Applikation.

Und es war wirklich eine Art «Beauty School» ihr Pretties! An meinem herzigen Pültli in einem Raum des Hiltl-Restaurants durfte ich mit Make-Up spielen, mit Katrin von The Beauty Experience doofe Spässli machen und dabei trotzdem etliche gute Tricks der MAC-Profis gleich in der Tat umsetzen – natürlich mit allen schönen MAC-Produkten.

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Die Idee: Was vorne geschminkt wird, gleich selber umsetzen.

Zuerst wurde uns gezeigt, wie man das Gesicht perfekt «präpariert»: Abschminken (du kannst dir ja vorstellen, dass Beauty-Bloggerinnen nicht ungeschminkt hier antraben), schnell grundieren und abdecken.

Dabei setzte unsere schöne Make-Up-Lehrerin grossen Wert auf eine gute Augencreme und Concealer, sowie auf einen natürlichen, nicht zu matten Look. Der Mineralize Skinfinish Natural (oben im Bild rechts) hat mich dabei extrem überzeugt: Den Puder mit einem grossen, weichen Pinsel in die Haut «einpolieren» und schon ist der Teint fast perfekt – und man muss kaum abdecken!

Bevor wir uns an die Wimpern machten, haben wir den Rahmen im Gesicht gesetzt und unsere Brauen betont. Hier der MAC-Expertentrick: Bei Brauenstift oder Puder immer einen Farbton heller wählen als deine Naturhaarfarbe – und darauf achten, dass der Farbton aschig (oder kühl) wirkt. Fehlende Härchen einfüllen, Form geben und eher die untere Brauenlinie betonen als die obere und zum Schluss schön durchbürsten, um die Farbe zu verteilen.

Bei diesem Look wollten wir dazu einen nicht allzu starken Smokey Eye machen: Schwarzen Eyeliner in die Wimpern einarbeiten, die äusseren Ecken des Auges betonen (auch unten!), etwas dunklen Lidschatten darüber und alles schön verwischen mit einem Pinsel.

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Dann durften wir unsere Fake Lashes aus ihrer Box befreien. Ich bekam aus den uuuu vielen verschiedenen Wimpernarten die «7 Lash» (19 Franken) zum Ausprobieren.

Zuerst mussten wir checken, ob wir sie noch kürzen müssen, was ganz einfach geht mit einer Schere: Ist der Wimpernkranz zu lang, einfach die innersten Härchen oder Haar-Grüppchen abschneiden.

Faustregel: Das Wimpernkränzchen sollte 1-1.5mm vor deinen natürlichen Wimpern aufhören, sonst piekst es später beim Tragen…

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Hat der Wimpernbogen die richtige Länge, trägt man den Wimpernleim gleichmässig auf (dabei an den Enden einen kleinen, dickeren Tupf lassen) und lässt ihn etwa 30 Sekunden antrocknen. Und jetzt kommt das Gfätterlige: Das Aufsetzen!

Den Wimpernbogen von innen beginnend genau an den eigenen Wimpernansatz auflegen und leicht andrücken. Dabei ist es wichtig, keinen Abstand entstehen zu lassen zwischen dem Fake-Bogen und den eigenen Wimpern. Wer mag, kann dabei eine Pinzette zu Hilfe nehmen – das hat bei mir echt geholfen, besonders, um die Enden des Bogens richtig fest anzudrücken.

Dann noch den ganzen Fake-Wimpernkranz etwas nach oben drücken, um den Blick zu öffnen und… FERTIG.

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Wer mag, kann zum Schluss mit etwas Mascara die echten und künstlichen Wimpern etwas «zusammentuschen». Wer seine Fake Lashes aber mehrmals tragen möchte, sollte aber besser vorher tuschen.

Behandelst du sie gut, kannst du die Lashes bis zu 5-6 mal wieder verwenden. Einfach nach dem Tragen sorgfältig abnehmen, die Leimspuren entfernnen (der Leim trocknet zu einem gummiartigen, farblosen Kleber) und wieder in der Box verstauen, damit sie ihre gebogene Form behalten.

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Ziemlich okay 19 Franken (plus Leim), oder? Ich fühlte mich zwar ziemlich «made up» damit, aber der Blick ist eindeutig tiefer damit. Und für spezielle Anlässe ein wirklich toller Look!

Weil ich nicht selber Wimpern applizieren und mich dabei filmen konnte (und du meine Ausrufe: «Ui nei!» und «Shit!» auch nicht hören möchtest), überlasse ich das How To-Filmli den Profis. Genauer, der wunderschönen MAC Make-Up-Artistin Jennifer Chen, deren Frisur ich SOFORT möchte!

Und die besten News gibt’s zum Schluss: MAC hat jetzt endlich auch einen Schweizer Webshop! Dieses Weekend ging er endlich live – und du kannst hier auf www.maccosmetics.ch deine Beauty-Goods direkt zu dir nach Hause bestellen, und zwar ratzfatz. Darunter auch die vielen Wimpern-Variationen, DIE WIR JETZT TOTAL BEHERRSCHEN!

Happy Shopping, Happy Wimpering und einen wundervollen Mäntig wünsche ich dir!

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Und P.S.: MAC veranstalted regelmässig solche «Technique»-Workshops, auch für Normalsterbliche! Frag‘ einfach am Counter nach!

4 KOMMENTARE

  1. Hach was hast du schöne Wimpern =D
    Sieht wirklich super aus!
    Mich würde ja mal noch das „Gesicht präparieren“ interessieren 🙂 Was wurde denn als Grundierung verwendet?! Und der Skinfinish kann was? Dann muss ich mir den wohl doch mal genauer anschauen…
    LG und einen guten Wochenstart dir!

    • Hi Pepsa! Ich weiss, ich bin da im Text nur ein bisschen «darübergeflogen» in Sachen PREPPING, aber das war beim Workshop eben auch gar nicht der Fokus – und wir waren eigentlich alle schon geschminkt…

      Was ich aber da mitgenommen habe war vorallem, dass die Haut um die Augen gut befeuchtet wird, zum Beispiel mit der «Fast Response Eye Cream» von MAC, die gleich auch eine Art Primer ist und der Concealer rutsche darauf nicht weg.

      Vor dem Skinfinish-Puder (den ich auch mit meiner Mischhaut sehr schön fand!) gab ich wenig «Studio Sculpt Foundation» auf das abgeschminkte Gesicht und verteilte es mit einem Make-Up-Schwämmchen. Dann Concealer und Puder, fertig.

      Wichtig, wenn die Augen so im Fokus stehen, war eben, dass die Haut zwar ebenmässig, aber nicht zu matt oder zugeschminkt aussieht. Oder, wie man bei MAC eher selten hört, «natürlich»:-). Zu matt oder zuviel Foundation und das Ganze wird eben doch echli sehr Kim Kardashian!

      Liebeliebe Grüsse und dir auch eine tolle Woche!

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