Ja, am Sonntag. Weil: Happy New Year, Bella! Und am 1. Januar gehört sich das auch so, denn ICH HABS GESCHAFFT. Monatelange, klever eingefädelte Vorbereitung («Wow, Yonni… du hast so lange Wimpern! Ich würde dich uuu gerne mal schminken!»), ein fehlgeschlagener Versuch, sie mit Prosecco gefügig zu machen («Cola Zero, dankä!») und schliesslich die perfekte Ausrede («zwüsched Wiehnacht und Neujahr ischs eus eh langwiilig!») haben dazu geführt…

…dass ich am Silvester meine bezaubernde Freundin Yonni Meyer alias Pony M. gleich dreifach ge-make-overn durfte!

UND JA, DAS IST EIN VERB.

Also, fangen wir mal vorne an.

Wir haben vier Stunden Zeit, Steffi’s komplettes Make-Up-Kit parat, frisch gewaschene Schminkpinsel, eine Wagenladung von neuen Produkten, die wir an Yonni ausprobieren dürfen, und:

..

Eine komplett ungeschminkte, wunderschöne Bestseller-Kolumnistin und Autorin, die ziemlich leichtsinnig gesagt hat: «Klar, mach was d’wettsch!».

Wenn ich ungeschminkt so aussehen täte, würde ich mir das Theater auch sparen können, hüstel.

Das Ziel der heutigen Makeover-Übung? Drei sehr unterschiedliche Looks an Yonni auszuprobieren – von super-natürlich über klassisch-retro bis hin zu extrem-konturiert-Kylie-Jenner.

Wir starten mit frisch gereinigter und gut befeuchteter Haut (Yonni hat einen traumhaften Teint!), die wir bei allen drei Looks mit etwas Hourglass Veil Mineral Primer, meinem aktuellen Top-Favoriten überhaupt.

Erklärtes Ziel der Übung?

Ein total natürliches Make-Up mit gesundem Glow, zart betonten Augen zu zaubern, den man wirklich jedem Mann als «ungeschminkt» verkaufen könnte.

Awwww, schön, oder? Und bevor du jetzt sagst, dass das ja wirklich nicht geschminkt ist, scrolle schnell nomal hoch, okay?

Verwendet habe ich hier:

Zeitaufwand? 20 Minuten.

Hübsch, herzig, alltagstauglich. Wir schalten jetzt kurz in den dritten Gang.

So, das mit dem Natural Look ist gut und recht, aber wir sind hier, um MAKE-UP auszuprobieren!

Jetzt will ich Yonni unbedingt einen krassen Cat-Eye-Liner verpassen, damit sie a.) sieht, dass es ihr super steht und b.) vielleicht nicht mehr behauptet, dass sie sich mit Flüssig-Eyeliner anstellt wie ein Koalabär, der beide Arme gebrochen hat.

Also nehmen wir den obigen Look, entfernen den Lippenstift, versehen ihre Wangen mit etwas Contouring… und klatschen noch krass-rote Lippen obendrauf!

Hossa! HOPPLA!

Auch wenn sich Yonni e bitz blöd angestellt hat bei meiner Anweisung, «so driizuluege, als wettsch grad eine uuffrässe» (IST DAS SO SCHWIERIG!), ist der Look wirklich sexy, findest du nicht auch?

Verwendet habe ich hier – as above, plus:

So, Yonni ist immer noch guter Dinge, wir sind an der vierten Tasse Tee und das Nachmittagslicht hält noch… also direkt zum dritten Look, der gleichzeitig der Aufwändigste ist!

So, jetzt wollen wir aber VOLLGAS geben!

Die Inspiration: Kylie Jenner, mit ihrem krass-konturiertem und ultra-matten Teint, intensiven Augenbrauen, Fake Lashes und krass voluminösem, mattem Kussmund.

DU CHASCH DAS, YONNI! Dafür müssen wir aber erst mal alles abschminken, den Teint mit der deckendsten Foundation ausebnen, die ich finden konnte, und mit dem Contouring starten, okay?

OKAY?

Mittel-okay? Yonni fängt an, irgendetwas von «ich han no abgmacht…» zu faseln, aber ES IST ZU SPÄT. DA MÜSSEN WIR DURCH!

Sitzt das Contouring (ohne Blush, of course), machen wir uns an die Augen, die wir ebenfalls in Nude-Tönen konturieren, die Brauen brutal hochstoffen und fast aufs Doppelte verbreiten, Fake Lashes applizieren und dann OH GOTT den Mund zaubern.

Das ist nicht ganz einfach, weil wir so viel lachen müssen – Yonni meint (so ohne Spiegel), dass ich da brutal neben ihren natürlichen Lippenkonturen arbeiten. Und sie hat soooo recht!

Aber dann der grosse Moment, in dem wir eigentlich Kylie revealen möchten… und plötzlich Adele da ist!

DIÄ WIMPERE. Ich bin grad echli lesbisch geworden.

Verwendet habe ich hier:

Ja, ich weiss. CRAZY. Das Ganze hat ja auch gute eineinhalb Stunden gedauert.

Aber hey, von null auf 90 zum Adele Lookalike?

DAS LOHNT SICH. Auch für den besten Outtake unserer Makeover-Session:

Und… was haben wir gelernt? Man kann auch mit wenig Aufwand einen hübschen Look hinkriegen. Aber wenn man auch mal ordentlich DRAMA machen will, lohnt es sich durchaus, die Zeit für die Zukleister-Party aufzuwerfen.

Danke, liebe Yonni für den brutal unterhaltsamen Nachmittag.

Und für deine Freundschaft.

Und für dein hübsches Grindli, das ich hier nach Herzenslust anmalen durfte.

Mit dieser Make-Up-Inspiration entlasse ich dich nun in den ersten Tag des neuen Jahres, Bella. Let’s make 2017 great.UND ZWAR GRAD Z’LEID!

Yonni Meyer ist nicht nur Hey Pretty-Model, sondern auch Kolumnistin, Stand-Up-Comedienne und Autorin. Ihr neustes Buch 1982 kann und sollte gleich hier gekauft werden.

P.S.: Hier lang für noch mehr Steffi-Yonni-Liebe bei unserem Städtetrip in Edinburgh mit Tamara!

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