Gell, das warst du heute morgen? Die in der Morgensonne am Bahnhof stand und ihre gesund-glänzende Mähne über die Schulter warf, während ein neiderfülltes Raunen durch die wartende Pendlermenge ging? Okay… das würde in der Form nie passieren, weil alle auf ihren Smartphone-Bildschirm starren, anstatt auf deine Prachtsfrisur, aber DIE VORSTELLUNG WÄRE TOLL, oder?

Dieses «ich-wäre-so-gerne-Haarmodel»-Ding kenne ich nur zu gut. Und kämpfe täglich mit meiner etwas unmöglichen Kombination aus blondiertem, hitze- und stylingstrapaziertem feinem Haar für meinen grossen Traum.

Und bin dazu noch in der glücklichen Lage, als Beautybloggerin stets an der Quelle des besten Haircare-Stoffes der Welt zu sein. Genau so habe ich auch Haaröle endlich auch für mich entdeckt… trotz aller Vorurteile, die ich gegen sie hatte:

«Aber Haaröl macht doch die Haare fettig».

«Meine Haare sind viel zu fein für Haaröl.»

«Ich möchte nicht aussehen, als käme ich direkt von einer Ayurveda-Massage!»

Trööt trööt, Steffi ist heute da, um zu sagen, dass jeder Haartyp von einem guten Haaröl profitieren kann. Denn damit kann sich der Styling-Aufwand deutlich reduzieren, und man kriegt auch bei trockenem oder beschädigtem Haar schönen Glanz hin – auch ohne den Einsatz von (künstlichen) Shimmer-Partikeln. Du musst nur wissen, wie… und womit!

Ausgangslage? Du hast Haare auf dem Kopf. Ob trocken, fein, gerade, gewellt oder crazy-Lockig. Du wählst ein Haaröl, das für deinen Haartyp geeignet ist und dir von der Formulierung und Duft her passt. Und dann geht’s auf in den kleinen Haaröl-Knigge-Kurs mit Hey Pretty!

5  Tipps für eine richtig gelungene Haaröl-Affäre:

1. Haaröl kann man auch als Kur verwenden! Idealerweise etwa 10 bis 15 Minuten vor dem Haarewaschen ins trockene Haar einkneten und anschliessend mit Shampoo aufschäumen und ausspülen.

2. Wer besonders feines Haar hat fährt ziemlich sicher besser mit einer besonderen «Light»-Formulierung, bei der das eher schwere botanische Öl in der Regel mit leichteren Trägersubstanzen ergänzt wird.

3. Verwende jedes Haaröl so, als würde ein einzelner Tropfen fünfhundert Franken kosten, also… SPARSAM. Grundsätzlich heisst das: Je feiner dein Haar, desto weniger Haaröl solltest du verwenden.

4. Vor dem Föhnen 1-2 Tropfen Haaröl in den Fingern verrieben und ins handtuchtrockene Haar kneten als Styling-Hilfe für weicheres, glänzenderes Haar mit weniger Flüflüs.

5. Als Frizz-Bändiger bei glattem Haar 1 Tropfen Haaröl in den Handflächen verreiben (dabei ruhig etwas Wärme erzeugen) und damit sanft den obersten Haarsträhnen entlang in die Spitzen ausstreichen.

So, die Anwender-Regeln hättest du jetzt drauf.

Jetzt geht es nur darum, deinen Haaröl-Fave zu finden! Hier fünf potenzielle neue Lieben!

Moroccanoil Treatment Light (100 ml), 59.20 Franken

Moroccanoil Treatment Light (Hey Pretty Haaröle-Special, brought to you by Perfecthair.ch)

Hahaha, ich höre meine Freundin Yonni schon von Weitem quietschen beim Stichwort «Moroccanoil»: Fans dieser Linie mit Arganöl sind so hingerissen vom charakteristischen Duft, dass es sogar Körperpflegeprodukte davon gibt! In Sachen Haar-Treatments braucht man der Kultmarke nichts vormachen… freut sich aber trotzdem darüber, dass hier auch eine leichtere Haaröl-Variante erhältlich ist:

Das Morococcanoil Treatment Light ist besonders gut geeignet für feines oder hell coloriertes Haar (ICH! ICH!) und spendet wunderschönen Glanz, sorgt für Geschmeidigkeit und beschwert das Haar nicht. Alles Dinge, die ich liebe. Wenn es mich noch zum Hummeressen ausführt und den Abfallsack herunterträgt, verlasse ich vielleicht den Tigerprinzen dafür.

Kérastase Elixir Ultime (100 ml), 40 Franken

Kérastase Elixir Ultime (Hey Pretty Haaröle-Special, brought to you by Perfecthair.ch)

Die High-End-Coiffeurmarke Kérastase war mit dem Elixir Ultime seiner Zeit sowieso voraus (lies‘ hier die History!) und darf sich dafür mit erhobenem Haupt in die A-Liga der Haaröle reihen.

2015 hat das Elixir Ultime einen neuen, schicken Glasflakon bekommen und begeistert seine Fans nach wie vor mit einem schönen, reichhaltigen Mix aus Pracaxi-Öl, Mais-Öl, Argan-Öl und Kamelien-Öl, welche intensiven Glanz verleihen und splissige Haarenden im Handumdrehen optisch verschwinden lassen. Ich warne vor: Elixir Ultime kann ein kleines bisschen süchtig machen!

Björn Axén Hair Oil Smooth & Shine* (75 ml), 32 Franken

Björn Axén Hair Oil Smooth & Shine with Argan Oil (Hey Pretty Haaröle-Special, brought to you by Perfecthair.ch)
*Silikonfrei

Ganz neu ist dieses wohlduftende Shine-Öl von Björn Axén, von dem man sagen könnte: Klein aber oho! Das geschmeidige Öl mit Argan- und Sonnenblumenöl duftet superfein nach Kokosnuss und Vanille und hinterlässt ebenfalls wunderschönen Glanz, ohne zu beschweren.

Die handliche Grösse ist super und hat auch gleich dafür gesorgt, dass Björn Axén direkt mit mir nach Ibiza fliegt… denn Pool und Meer sind ohnehin nicht die besten Freunde von hochblondiertem Haar. Bonuspunkte übrigens auch für die Anti-Frizz-Wirkung!

Marulaoil Rare Oil Treatment Light* (50 ml), 56 Franken

Marulaoil Rare Oil Treatment Light for Hair and Skin (Hey Pretty Haaröl Special, brought to you by Perfecthair.ch)
*Silikonfrei

Yeaaah, ein Multifunktionsprodukt! Die «Rareoil»-Linie von Paul Mitchell wurde vor ein paar Jahren als Luxuspflege lanciert und setzt auf besonders hochwertiges, kaltgepresstes Marula-Öl, welches eine Turboladung Antioxidantien enthält (die auch unsere Haare brauchen). Neu gibt es in der Familie nun auch eine «light»-Version, die sich besonders für feines Haar eignet, das sonst schnell beschwert wird von gängigen Pflanzenölen.

Was ich hier besonders mag, ist, dass man das Öl in die (feuchten oder trockenen) Haare einarbeiten kann und die Überreste direkt in die Nagelhäute einmassieren kann… oder if you’re feeling fancy, auch als leichtes Körperpflegeöl… Besondere props für den zarten, frischen Duft, der mich ein kleines bisschen närrisch macht. Tigerprinz, schreib‘ dir das hinter die Ohren!

Wella Oil Reflections Light (100 ml), 19.50 Franken

Wella Oil Reflections Light Oil (Hey Pretty Haaröle-Special, brought to you by Perfecthair.ch)

Du willst den Glanzfaktor deiner Haare ordentlich aufdrehen? So e bitz «man braucht eine Sonnenbrille, um deine Haare im Sonnenlicht zu betrachten?». THEN THIS IS FOR YOU, BABY! Haarexperte Wella setzt mit der Oil Reflections-Linie auf ausgesuchte Pflanzenöle, und rückt in dieser etwas leichteren Version für normales bis feines Haar das hochwertige Kamelienöl in den Fokus.

Ich habe das Produkt als Pre-Shampoo-Kur getestet, und gleich vier Pumpstösse davon ins trockene Haar eingearbeitet, bevor ich es normal shampoonierte. Das Resultat? Glanz und «Weichheit», aber keine Schwere. I like!

DAS HEY PRETTY FAZIT:

Genauso wie bei der Gesichtspflege bin ich in Sachen Öl definitiv ein «late adapter». Oder auch ein «Schisshaas», je nachdem wie du es sehen willst:

Ich habe mich lange gegen diese reichhaltigen Formulierungen gesträubt, weil ich immer glaubte, dass meine Haare zu fein seien für diese Pflege-Schwergewichte.

Genau darum bin ich auch so glücklich darüber, dass eine ganze Reihe von Professional Haircare-Brands das «Problem» erkannt haben und nun auch besondere Light-Versionen anbieten!

Das grösste Learning? Dass feines Haar auch vor klassischen, 100% reinen Naturölen nicht zwingend Halt machen muss.

Wer Haaröle sparsam einsetzt, oder diese ins Reinigungsprogramm integriert, anstatt als Styling-Hilfe oder Finish, kann durchaus neues Haarglück erleben!

Und mit dieser leicht hippie-esken Note entlasse ich dich nun mit glänzender, gepflegter Mähne in den Tag. Echt jetzt. Fertig gelesen. Du darfst den Laptop zu machen oder dein Smartphone ausschalten und stattdessen ein paar Leute im Tram angaffen. Denn wenn du weiterliest und ich weiterschreibe, befürchte ich, dass mir noch etwas Schlimmes herausrutscht wie ein Hashtag mit #beautifuloils oder #oiledup oder auch #oilsforgoils und DAS WÄMMER ALLI NÖD!

Happy Weekend, ma belle!

Die heute reviewten Haaröle sind alle im Onlineshop PerfectHair.ch erhältlich.

Must-Have Haaröle: Sechs geschmeidige Lieblinge auf Hey Pretty Beauty Blog (brought to you by Perfecthair.ch)

Dieser Post wurde gesponsort: Werbung auf Hey Pretty!

8 KOMMENTARE

  1. Haaröl ist super, ich liebe es. Als ich vor Jahren damit angefangen habe, hat mein damaliger Partner spontan kommentiert, wie seidig und glänzend meine Haare sind, ohne dass er davon wusste! Und er war kein schwuler Frisör, er hat sonst solche Sachen nie bemerkt.

    Viel Spaß heute in Bern. 😊

  2. Wär ja schön, wenn ich heute meine Mähne im Sonnenlicht über die Schulter schmeissen könnte.
    Aber hier regnets Bindfäden 😉
    Hm, bis jetzt hab ich mich an Haaröl nicht ran getraut.
    Obwohl ich nicht feine Haare habe.
    Ich hatte immer Angst vor Fettalarm.
    Aber wenn DU sagst, dass man es wagen kann….
    Wenn, dann würds das Marulaöl werden.
    Denn Silikon will ich nicht, dafür aber den offenbar feinen Duft.
    Björn Axén scheidet aus, trotz silikonfrei, denn Kokos und Vanille mag ich nicht…..

  3. Schau mal thesi, bei zweien hats ein * björn axen und paul mitchel ist ohne silikon. Vertrage nämlich auch kein silikon.

  4. Dankeee 🙂 für die wertvollen Tipps wie Haaröl am besten angewendet wird.

    Bin haaröl-süchtig. War mir nicht bewusst, dass dies die Haare strapazieren könnte. Aber bei diesen empfohlenen Produkten habe ich ja auch in den nächsten 20 Jahren nichts zu befürchten.

    Happy weekend liebe Steffi

  5. Verwende schon seit Jahren das LuxeOil von Wella und kaufe es immer wieder nach, weil es so fein duftet, meinem Haar gut tut und auch noch silikonfrei ist 🙂

  6. Super Thema, da ich vor einiger Zeit ein richtiger Öl-Fan wurde. Ich verwende Öl zum Abschminken, für meine Haare, für den Körper (in der Dusche vor dem Abtrocknen einmassieren), fürs Gesicht…
    Da ich keine Silikone mag, mach ich die Öle immer selber. Mit ein paar Basic-Ölen (Kokos, Mandel, Jojoba etc) und Ätherischen Ölen für Duft und Zusatz-Benefits ist das ganz einfach und man kann so schön Experimentieren. Ja, meine Freunde nennen mich Hippie 🙂

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