Montagskoller? Da gibt’s nur eines: Die Arbeit noch drei Minuten liegen lassen und ein bisschen über Frisuren reden und Prosecco trinken! Ich durfte neulich ein ziemlich cooles neues Konzept testen gehen, was deine DIY-Frisier-Skills deutlich verbessern müsste.

UM WAS GAATS?

Du trommelst ein paar Freundinnen zusammen und meldest dich an bei 7 Sense an der Förrlibuckstrasse, gleich beim Toni-Areal.

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Hier gibt’s auf «Vorbestellung» einen zweistündigen Haar-Workshop, bei dem du – und deine Freundinnen – nicht bloss da sitzen müsst/könnt/dürft und euch ein paar neue Frisuren zeigen lässt, die du Zuhause ohnehin nie so schön hinkriegen wirst.

Du gibts den Stylistinnen am Anfang an, was dein spezielles «Haar-Problem» ist und dann arbeiten sie ganz konkret mit dir, um dir das Gezeigte «beizubringen». Die Idee: Learn to do it yourself!

Als ich da war zu meinem Styling-Workshop mit vier anderen Beauty-Journalistinnen, war die Bandbreite gross: Zwei Ladies mit kürzeren Haaren wollten neue Frisur-Ideen, weil sie immer gleich herumlaufen. Die zauberhafte Jasmin von mygloss.ch wollte endlich lernen, wie sie ihren Pony richtig stylen kann und endlich mal ohne Dutt herumläuft.

Und ich wollte endlich lernen, wie man RICHTIG Locken mit dem Glätteisen macht – und zwar ohne ständig «Knicke» reinzumachen.

Für 30 Franken pro Teilnehmerin (maximal 6 pro Workshop) gibt’s nicht nur Prosecco und Knabbereien, sondern auch noch ein gratis Produkt dazu. Und falls du dich im Laufe des Workshops ins eine oder andere benutzte Produkt verliebst, gibt’s auf diese (und Tools) erst noch 20% Rabatt.

Die zwar noch blutjunge, aber ziemlich bestimmte Manuela nahm mich unter ihre Fittiche und ging während etwa einer Stunde Schritt für Schritt alles mit mir durch.

UND DU DÖRFSCH JETZT AU, SPÄTZLI.

Denn wir können beide noch dutzende von YouTube-Videos schauen mit den «perfect beach waves» und «curls with straightening irons»… es gibt tatsächlich ein paar Tricks, die das Resultat absolut maximieren.

Auf geht’s zur DIY-Lockenpracht!

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Tipp 1: Die richige Vorbereitung

Hast du gewusst, dass ein Föhn das Haar auf bis zu 230° erhitzen kann und somit heisser ist als ein Streckeisen oder Lockenstab? Das ist deshalb wichtig, weil:

Wenn das Haar vorher zu heisst geföhnt wird, ist die Energie draussen. Es hält nachher also auch keine Locke! Deshalb das Locken machen mit kühl getrocknetem, absolut Trockenen Haar beginnen.

Tipp 2: Hitzeschutz benützen

Mega wichtig, um Beschädigungen vorubeugen – denn mit einem entsprechenden Produkt kann sich das Innere des Haars nicht so stark erhitzen.

Es muss natürlich nicht von Paul Mitchell sein, Spätzli. Obwohl ich den «Hot Off The Press»-Spray wirklich empfehlen kann. Jede Strähne vor dem Behandeln mit dem Glätteisen mit Hitzeschutz behandeln und kurz durchbürsten.

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Die lustige Inhaberin Jana begrüsst und erklärt. Und ich halte mich an meinem Hitzeschutz-Spray fest. ICH BIN BEREIT.

Tipp 3: Locken nicht zu fest «ziehen»

Haarsträhne abtrennen. Für legere Strand-Locken erst etwa auf Ohrenhöhe das Glätteisen ansetzen. Die Handbewegung, die du beim Durchzeiehn des Haares machst, ist so wie beim Töff fahren: Glätteisen zusammendrücken (nicht zu fest drücken) und «Gas geben», also vom Handgelenk aus nach aussen drehen und dabei…

…laaaaaaaangsam die Strähne durch die beiden Styling-Platten ziehen.

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Locken rocken. Grimassen dazu optional, ich mach’s jetzt mal.

Manuela musste mit mir Schimpfen, weil ich es immer zu schnell gemacht habe. «Es passiert nichts, Steffi! Das Eisen ist nicht so heiss, dass es dein Haar sofort verbrennt! Und ausserdem hast du Hitzeschutz drauf!» so Manuela total dramatisch.

Und ich gehorchte.

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Woher kommt die dritte Hand? It’s Manuela, keine Sorge!

Damit die Locken nicht zu ordentlich werden, halte ich die Haarspitzen fest und dreht sie nicht mit ein. Sobald die Locke fertig ist, diese noch einmal um den Finger zwirbeln und zum Auskühlen festklemmen, so in richtig doof aussehenden kleinen Schnecken.

Tipp 4: Locken richtig lange auskühlen lassen

Nein, da ist nix mit 5-Minuten-drehen-und-dann-los! Die fertigen Locken wenn möglich mindestens 30 Minuten in «Schnecken» auskühlen lassen – ohne Stylingprodukte oder auskämmen oder so!

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Don’t forget: Immer schön auskühlen lassen, bevor du in deine Locken fummelst!

Ich war TOP MOTIVIERT, säg i dir! So schön sind mir die Locken bis anhin nie gelungen! Trotzdem gab’s auch den einen oder anderen Patzer. Manuela war aber parat und sagte:

 Tipp 5: Misslungene Strähnen vorerst sein lassen…

Kommt doch ein Knick rein, oder die Locke sieht irgendwie einfach doof aus – nicht sofort wieder durchs Eisen ziehen, das heisse Haar kann keine «neues Kommando» mehr befolgen! Auskühlen lassen und erst wenn alles fertig ist, erneut locken.

So, alles gelock und ausgekühlt? Dann nur noch kopfüber mit den Fingern auflockern oder allenfalls mit einem grobzinkigen Kamm durchbürsten und… fertig!

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Master Manuela ist zufrieden. Steffi auch. Die Locken sitzen, tra la la.

Was ich wirklich sagen kann: Die Locken hielten ausserordentlich gut – und das ganz ohne weitere Stylingprodukte! Ich habe erst abends dann vor dem Ausgehen ein bisschen Haarspray reingegeben und sie waren wieder wie neu.

DAS HEY PRETTY FAZIT:

Ich könnte mir so ein Styling-Abend mit Freundinnen wirklich gut vorstellen: Ein lustiger Abend, bei dem ich echt etwas gelernt habe – und das zu einem sehr fairen Preis, finde ich.

UND ENDLICH BIN ICH MEISTERIN MEINES GLÄTTEISENS, YAAAAY! Auch wenn es auf diesem Bild nicht danach aussieht:

LockenRocken

Der Styling-Workhop kann abendweise für Gruppen bis 6 Personen hier gebucht werden für je 30 Franken bei:

7 Sense, Förrlibuckstrasse 72, 8005 Zürich – Tel. 043 543 22 00

 

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