Nachdem dir auch die Skincare-Expertin Maja am Montag wieder gesagt hat, wie wichtig es ist, genug Wasser zu trinken, geht es heute direkt in die nächste Runde ums kühle Nass. Die «Sprudelmacher» von SodaStream haben nämlich kürzlich zu einem Event im Seewasserwerk Moos in Zürich eingeladen, bei dem sich natürlich alles um das (nahezu perfekte) Züriwasser gedreht hat… und das hat es – ob mit oder ohne Blööterli – total in sich!

Meine Familie und ich haben schon seit Jahren darüber diskutiert, ob wir uns einen SodaStream zutun sollen. Immerhin hat man in der Schweiz aktuell in fast jedem vierten Haushalt ein solches Gerät! Wir trinken bei uns Zuhause logischerweise alle viel Leitungswasser, und obwohl wir alle Mineralwasser gut mögen, sind wir (okay, ICH!) einfach viel zu faul, um liter- und kiloweise PET-Flaschen in die vierte Etage zu tragen.

Als das Angebot von SodaStream kam, ihr neustes Gerät zu testen, willige ich darum sofort ein – denn mir gefiel nicht nur das Design des neuen «Crystal»-Sprudlers, sondern auch die Tatsache, dass dieses auch mit den neuen Glaskaraffen funktioniert, die meiner Meinung nach vieeeeel schöner sind als die Kunststoff-Flaschen.

Ankunft SodaStream Crystal-Gerät: Review auf Hey Pretty

Kurze Zeit später und schon glücklich aufgesprudelt durfte ich dann mit ein paar Blogger- und Journalistenkolleginnen das Seewasserwerk Moos in Zürich-Wollishofen besichtigen gehen, wo ich quasi live gesehen habe, woher unser feines Trinkwasser in der Stadt Zürich herkommt… nämlich zu 70% aus dem Zürisee!

SodaStream Event im Seewasserwerk Moos, Steffi von Hey Pretty
Get your Wasserfakten straight, Steffi!
SodaStream Event Zürich (Image by Hey Pretty)
Ein Filterbecken im Seewasserwerk – auch lovely Bloggerkollegin Elisabeth von BestYears fands spannend!
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Bei der Besichtigung des ältesten Wasserwerks der Stadt Zürich ich ein paar Fakten übers Züriwasser gelernt, die mich glücklich machen:

  • Der Speicher des Zürichsees umfasst rund 3.4 Milliarden Kubikmeter Wasser, und es dauert im Durchschnitt 400 Tage, bis das Wasser den ganzen See durchflossen hat.
  • Das Trinkwasser in der Stadt Zürich besteht aus 70% gefiltertem und gereinigtem Seewasser, der Rest sind zu 15% Grundwasser und zu 15% Quellwasser aus dem Sihl- und Lorzetal (kennst du die Höllgrotten? Ja, vo deet!).
  • Der Trinkwasserbedarf von Zürich beträgt im Schnitt 150’000 Kubikmeter pro Tag – an heissen Sommertagen wird aber deutlich mehr verbraucht.
  • Das Seewasser im Werk Moos naturnah und in sieben Stufen aufbereitet: Das passiert vor allem mit diversen Filtern, die ähnlich funktionieren wie eine Passage durch natürlichen Boden. Das Wasser wird ausserdem noch mit Ozon behandelt, welches Bakterien, Sporen und Viren tötet, sowie pflanzliches und tierisches Plankton. Chlor oder andere Desinfektionsmittel werden nicht verwendet.
  • Das Trinkwasser in Zürich ist extrem günstig: Im Schnitt kostet 1 Liter Wasser in der Stadt Zürich 0.2 Rappen. So bezahlt eine vierköpfige Familie wie wir Hidbers zwischen 320 und 480 Franken pro Jahr… für Wasser in «Top-Qualität».
  • Das Züriwasser ist übrigens eher weich, von der Qualität her: So kann man in der ganzen Stadt das Waschmittel eher tief dosieren – was auch wieder zum Gewässerschutz beiträgt!
Kein Prosecco, sondern Züriwasser!
Kein Prosecco, sondern frisches Züriwasser. Ich schwörs!

Und ein paar Zahlen über Flaschenwasser, die nachdenklich stimmen:

  • In der Schweiz werden pro Kopf jährlich 115 Liter Wasser in Flaschen gekauft – wovon über 40% importiert werden (Tendenz steigend).
  • Wer (wenigstens fürs Wasser) kein PET verbraucht, trägt ein ordentliches Stück zur Nachhaltigkeit bei. So weist Leitungswasser eine bis zu 1000-mal bessere Ökobilanz aus als Wasser aus der Flasche*.
  • Für den Transport von einem Liter Mineralwasser werden bei uns in der Schweiz 0.3 Liter Erdöl verbraucht.
  • Für mich die grösste Negativ-Überraschung? Auch wenn man denkt, dass ja die Meisten ihre PET-Flaschen sammeln und zurückbringen werden jedes Jahr über 200 Millionen PET-Flaschen nicht recycelt. Und das alleine bei uns in der Schweiz!

*Laut einer Studie im Auftrag des BAFU und des SVGW

In diesem Clip gibt’s noch ein paar weitere Facts über «bottled water»… und du musst im Fall stark sein, denn der Soundtrack dazu ist wahnsinnig dramatisch!

Dass man gerade hier in der Schweiz vom nahezu perfekten Leitungswasser profitieren sollte, scheint auch für SodaStream klar zu sein:«Wenn gesprudeltes Trinkwasser konsumieren, dann bei uns!».

Was ich sympathisch fand am Event, war dass stets der Fokus auf unserem Trinkwasser selbst lag: Ob man es nun sprudelt oder nicht, ist schlussendlich nicht so wichtig.

Auf die Frage nach der Ökobilanz des Sodastream-Geräts gab es auch spannende Antworten: So beträgt etwa die Lebensdauer eines Tausch-Zylinders (für die Kohlensäure) 15 bis 20 Jahre, da sie regelmässig kontrolliert werden vor dem Nachfüllen und im Prinzip fast ewig halten. Im Ganzen verursacht gesprudeltes Trinkwasser über 90% weniger Treibhausgase als gekauftes Mineralwasser in PET-Flaschen, und über 90% Energie werden eingespart.

DAS HEY PRETTY FAZIT:

Was ich über unser Trinkwasser gelernt habe, überzeugt mich jetzt umso mehr, dass es eigentlich total bescheuert ist, Flaschenwasser zu kaufen. Ich finde es toll, dass wir jetzt zwischendurch auch wählen können, ob wir unser Züriwasser «pur» oder gesprudelt trinken, und das SodaStream-Gerät ist super-easy in der Anwendung und passt mir auch optisch in den Kram.

SodaStream Crystal Wassersprudler (auch in Schwarz erhältlich), 139 Franken

Sodastream Crystal (weiss), PR-Bild

Sodastream Crystal: Erfahrungsbericht und Wasser-Story von Hey Pretty

Was ich auch erwähnen möchte sind die neuen Bio-Siruppe (Sirups? Sirüpper?) von SodaStream, die ebenfalls super schmecken… auch wenn für uns dihei Süssgetränke eher eine Ausnahme sind. Having said that, ist die Holunderblüten-Flasche schon leer. TIGERPRINZ, WARST DU DAS?

SodaStream Bio-Sirup (Image by Hey Pretty)

Also, egal ob schon sprudelst oder immer noch schleppst: Das gewöhnliche «Hahnenburger» ist nicht nur in Zürich, sondern in der ganzen Schweiz aussergewöhnlich hochwertig. Trink‘ das Zeug!

So, genug Ausrufezeichen für hüt. Happy Wednesday, Cara!

Der Sodastream Crystal inkl. zwei Glaskaraffen und 60-Liter Kohlensäure-Zylinder ist neu für 139 Franken im Fachhandel erhältlich.

SodaStream Crystal: Review und Event-Bericht auf Hey Pretty

Dieser Post wurde gesponsort: Werbung auf Hey Pretty!

7 KOMMENTARE

  1. Ich trinke zu Hause ausschliesslich Leitungswasser (wohne auch im vierten Stock…). Wenn ich Besuch aus dem Ausland habe, staunen sie oft, wie fein unser Wasser hier schmeckt.

  2. Grossartiges Foto! Man bekommt (noch mehr) Durst 🙂 Ich trinke leider kein Leitungswasser seit mir ein Mikrobiologe erklärt hat, dass unser Wasser wohl mehr als einwandfrei ist, nicht aber die zum Teil sehr alten rostigen Leitungen….

  3. Jetzt geh ich mir einen Sodastream poschten. Möcht ich schon seit Jahren … jetzt gibt es kein Halten mehr. Danke Steffi

  4. Hi Claudia! Hihi, dankeschön, und ich weiss, was du meinst mit den rostigen Leitungen. Darum haben die Experten vom Wasserwerk auch empfohlen, dass man fürs Trinkwasser das Kaltwasser ruhig so lange fliessen lassen kann, bis es richtig KALT kommt. Das ist dann auch das qualitativ beste Trinkwasser! Sie sagten übrigens auch, dass es bei uns «fast nicht möglich sei, kaltes Wasser zu verschwenden», also muss man auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn es im Sommer eine Minute dauert, bist das kalte Wasser kommt! Liebe Grüsse und schöne Tag!

  5. Wir überlegen auch schon lange, ob wir nicht zuhause sprudeln wollen. Da mein Mann immer das Wasser nachhause schleppt, war mein Leidensdruck noch nicht so hoch, um noch ein Gerät mehr in die ohnehin zu kleine Küche zu stellen 😉 Aber dein Artikel ist schon sehr überzeugend!! Vielen Dank! Es ist jeden Morgen aufs Neue spannend, was es bei Hey Pretty zu entdecken gibt.

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