Nachdem ich heute im Ernst gefragt wurde, ob a.) ich mit Katrin von The Beauty Experience eine lesbische Alterswohnung plane (OMG, DAS WÄRE FANTASTISCH: EIN GANZES STOCKWERK NUR FÜR MAKE-UP!) und b.) wir eigentlich zusammen arbeiten, muss ich da vielleicht mal ausholen. Denn auch du, lieber Hey Pretty-Leser hast dich vielleicht auch schon gefragt, warum wir uns als eigentliche Beauty-Blog-Konkurrentinnen ständig verlinken, so viel miteinander unternehmen und sogar Spas zusammen besuchen.

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The Beauty-Blogger Love Story of Stef’n’Kat

Wir schreiben beide mit Vorliebe über Beauty. Arbeiten als (Lifestyle-)Journalistinnen für verschiedene Printmedien. Lernen uns an einem Beauty-Launch kennen, back in 2009. Mögen uns auf Anhieb WEIL NIEMAND SO VIEL QUATSCHT WIE WIR. Eine Begegnung zwischen Basel und Zürich, die mit morgendlichen WhatsApp-Messages wie «Bourjous-Nagellack: Wi findsch?» oder «Pressereise Weleda, du kommst auch, ODER?» gipfelt. Besagte Pressereisen machen unendlich mehr Spass, wenn man mit einer Freundin hingehen kann – AUCH WENN ALLE ANDEREN BEAUTY-JOURNALISTINNEN UND BLOGGERINNEN GROSSARTIG SIND. Und schliesslich passen sogar unsere Männer und unsere Töchter wunderbar zusammen, und wir haben (fast) die gleiche Schuhgrösse.

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Genau WEIL wir uns so gut verstehen und (wie wir glauben) ähnlich durchgeknallt sind, finden wir es bereichernd, zwischendurch auch miteinander von Produkte-Neuheiten zu berichten.

Oder, wie heute, uns die Arbeit sogar ein bisschen aufzuteilen. Denn… und so komme ich doch endlich zum heutigen Post… gestern waren gleich ZWEI tolle Presse-Events angesagt in Zürich. Gleichzeitig, of course.

Während Katrin sich eine neue Friisä verpassen liess bei Wella zum Launch ihrer neuen Haarfarbe «Colour I.D.», ging es bei mir an der Pressekonferenz von Radical Skincare um das neue «Youth Infusion Serum», das just zur Eröffnung des ersten Radical-Counters bei Jelmoli lanciert wird. Und so hübsch sah es da aus…

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Full disclosure: Ich teste die Hautpflegelinie von Radical schon seit einigen Monaten. Und wo ich sonst stets etwa 10 verschiedene Produkte und Marken benütze, war es das erste Mal, dass ich konsequent gesagt habe: OKAY, DIE VOLLE DRÖHNUNG! Das heisst, ich benütze (bis auf den Cleanser, der mir zu reichhaltig ist) wirklich alle sieben Radical-Produkte – von den Peeling Pads über das Serum bis hin zur Feuchtigkeitspflege, Hals-Gel, Augencreme und Gesichtsmaske. Und kaum was anderes dazu.

Und ja, ich finde, meine Haut sieht besser aus. Aber weil Hautpflege auch extrem subjektiv ist und meiner Meinung nach vorallem auch die Texturen und vorallem Düfte eine RIESIGE Rolle spielen, ob du eine Marke magst oder nicht… ich finde die Radical-Düfte einfach toll: So frisch und mandariindlig und irgendwie «sauber».

Drum hatte ich mich auch total gefreut, die Radical-Mitgründerin Liz Endlich mal LIVE zu sehen. Denn in der Werbung und auf der Website sah die Liz immer schaurig glattgebügelt aus. Und so sieht die knackige 50-jährige Kalifornierin also in Echt aus:

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Yep, 50gi. Und das mit Jetlag! FRECH, oder? Liz‘ jüngere Schwester Rachel musste die Headquarters am Laufen halten in Los Angeles, doch Liz bewies sich als extrem fachkundig und echt sympathisch. Da gestern vorallem das neue «Youth Infusion Serum» vorgestellt wurde, ging es ziemlich vertieft um Antioxidantien, um freie Radikale und um die Verträglichkeit von Kosmetikprodukten.

Ich habe während der Präsi diesen Turm angeschaut. Und Fruchtspiessli gegessen, die sind voll mit Antioxidantien, im Fall. Und mich gefragt, ob Liz ächt Veganerin ist, oder Yogaholic, dass sie so eine tolle Figur hat. Aber dann habe ich mich erinnert, dass sie halt einfach aus L.A. ist.

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Das Radical-Kredo? «If it isn’t potent, it won’t work». Liz und Rachel Edlich sind also entschieden der Meinung, dass effiziente Hautpflege dringend hochkonzentrierte Wirkstoffe enthalten muss (bei Radical liegt diese Konzentration bis zu 300% höher als «vergleichbare Marken», whatever that means). Obwohl die Marke noch sehr jung ist, haben sie einen mega Zuwachs verzeichnen können: Vor zwei Jahren waren sie nur bei Barney’s in New York erhältlich. Per August haben sie weltweit 500 Verkaufspunkte in 15 Ländern. Krass, oder?

Krass finde ich vorallem, dass Radical bei der Entwicklung und Forschung KEIN BUDGET haben. Die lassen wirklich ihre grossartigen Chemiker völlig frei nach Inhaltsstoffen suchen und Wirkstoffkombinationen ausprobieren, eine ziemliche Ausnahme im Beauty-Business. Dafür stecken Sie das ganze Geld auch wirklich in die Flasche, anstatt in grossangelegte Marketingkampagnen.

Anyway, zurück zum Youth Infusion Serumein feuchtigkeitsspendendes Superserum «für Frauen, die von ihrer bisherigen Gesichtspflege enttäuscht wurden». Das hört sich spannend an…

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Perfekt für den Spätsommer, weil es fahle, ausgetrocknete Haut zu neuem Leben erwecke. Damit das schnell und sichtbar geschieht, stecken da erneut ziemlich viele hochkonzentrierte Antioxidantien drin – darunter Kaffeekirsche, grüner Tee und Acai-Beere. Es kommen noch etliche cool tönende Inhaltsstoffe dazu, aber was mich vorallem aufhorchen liess war:

MAXIMALE KONZENTRATION AN HYALURONSÄURE. Und ausser du bist 13 oder lebst unter einem Stein, weisst du, dass Hyaluron einfach DAS Zaubermittel ist in Sachen «Prallheit» und Feuchtigkeitstransport in der Haut.

Was ich aber vorallem mag ist die superleichte Textur und der frische Duft. Aufgetragen wird das Serum übrigens direkt nach der Reinigung, also vor jeder anderer Pflege.

 Das «Youth Infusion Serum» von Radical Skincare ist neu für 165 Franken (30ml) bei Radical-Depositären erhältlich – mehr gleich hier.

Und ich habe dir übrigens die ganze Katrin-ist-bei-Wella-und-ich-konnte-nicht-hingehen-Story oben DARUM erzählt, weil wir zwei Beauty-Schnippchen auf einmal schlagen.

Und zwar eso: Morgen liefert dir The Beauty Experience HIER AUF HEY PRETTY den Lowdown zur Wellafriisä – live and direct, solzäge. Mach‘ dich morn also hübsch, Schatz… wir haben Gäste!

 

 

 

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