Es riecht nach verbrannten Haaren. Sorry, aber ich kann es nicht hübsch-firlefanzig umschreiben. Es riecht so, als wären mir beim Hitzestyling oder Föhnen ganz einfach Haare abgefackelt, sodass alle meine inneren Warnsysteme STOP IT! schreien. Aber keine Sorge: Das ist offenbar ganz normal, wenn man mit einem Lichtimpuls-Gerät Körperhaare weg-«zappt». So auch der Braun Silk-expert IPL.

Ich war ein bisschen misstrauisch, von wegen Laser und Darth Vader und HILFE MEINE HAUT!… aber das ist auch nur, weil ich in Sachen Enthaarung eine totale Pussy bin, und mich jeweils vor jedem Gang mit dem Epiliergerät richtig aufhypen muss, um die Schmerzen auszuhalten – vor allem im Achselbereich.

Aber weil ich dich liebe und die Badesaison ansteht und wir uns wohl alle über doofe Härchen aufregen, habe ich mir das Ding für einen Testlauf besorgt!

Braun Silk-expert IPL, ca. 350 Franken

Braun Silk expert IPL, product image

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WAS DU DARÜBER WISSEN MUSST:

  • Die IPL-Technologie, also «Intense Pulsed Light», wird schon seit geraumer Zeit angewendet, um unerwünschte Haare zu entfernen. Nun ist die Technologie jedoch genug ausgereift, dass sie auch Zuhause sicher angewendet werden kann.
  • Hier stand für Braun bei der Entwicklung des Braun Silk-expert IPL im Vordergrund, dass die Resultate dauerhaft sein sollen – und die Behandlung nicht allzu zeitaufwändig.
  • Mit der SensoAdapt-Technologie hat Braun einen automatischen Hautton-Sensor entwickelt, der den Hautton automatisch scannt und die Lichtintensität des «Blitzes» genau darauf anpasst. Das hat zur Folge, dass immer genau die richtige Energie eingestellt ist, um die Haare auch dauerhaft ausser Gefecht zu setzen.

Review des Braun Silk-expert IPL Haarentferungsgeräts auf Hey Pretty

  • Da die Anleitung (trotzdem) mit sehr vielen Warnungen versehen ist, habe ich hier für dich die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung parat:
  • IPL funktioniert am Besten auf heller bis mittlerer Haut, mit möglichst dunklen Haaren. Auf hellen, goldenen oder gar weissen Haaren funktioniert es leider nicht. Auf sehr dunkler Haut können die Lichtimpulse schmerzen, und wer viele Muttermale hat – oder eine familiäre Vorbelastung von Hautkrebs hat (oder selbst sogar schon hatte), sollte das Gerät nicht benützen.

HAVING SAID THAT kann der Silk-expert an Armen, Beinen, Bikinizone und gar im Gesicht angewendet werden (aber nicht in der Nähe der Augen).

Es wird kommuniziert, dass man nach rund 12 Wochen mit je einer Behandlung bereits sichtbare, nachhaltige Resultate sieht, sodass man nur noch alle paar Wochen «nach-blitzen» muss.*

In diesem Clip wird die Technologie besser zusammengefasst, als ich es hier machen kann, also gugg bitte:

Und jetzt…

DER HEY PRETTY PRAXISTEST:

Erster Schreck? Der Braun Silk-expert IPL fängt gleich nach dem Einstecken relativ laut an zu surren!

Das ist aber nur der integrierte Ventilator, der das Gerät jeweils zwischen Lichtblitzen wieder herunterkühlt.

Braun Silk expert IPL, Review by Hey Pretty

Ich habe für meinen «Testlauf» nun drei Wochen lang beide Unterschenkel behandelt.

Die Anwendung erfolgt auf sauberer, frisch rasierter/enthaarter Haut (darum ist im Set auch ein Venus-Rasierer dabei!).

Da ich nicht so superstarken Haarwuchs habe, aber die für IPL idealen Voraussetzungen von heller Haut und dunklen Härchen, dauerte es jeweils wirklich nicht lange: Für jeden Unterschenkel brauchte ich ungefähr 5 Minuten beim langsamen «aufstreichen».

Die Behandlung selbst tut kaum weh: Es gab einige wenige Härchen, die ein bisschen «gefitzt» haben, aber das könnte auch daran liegen, dass ich mit dem Epiliergerät manchmal vereinzelte Härchen verpasse, und diese dank grösserer Pigment-Ansammlung entsprechend mehr schmerzen.

Review des Braun Silk-expert IPL Haarentferungsgeräts auf Hey Pretty

Nach der Behandlung hatte ich nur leicht gerötete Haut, sonst keinerlei Beschwerden… und das trotz der Tatsache, dass das Gerät jeweils beim Erfassen meines Hauttons fast die volle Lichtstärke anzeigte!

Should I be proud of that? Und sorry für die riesige Nahaufnahme meiner rötscheligen Haut!

Zeit für wissenschaftliche Illustrationen, damit ich mich sammeln kann, höhö.

Braun Silk expert IPL, PR Image

Ganz ehrlich:

Das einzig Beunruhigende ist der Geruch von verbranntem Haar, der doch deutlich wahrnehmbar ist… aber das scheint ziemlich normal zu sein!

Ich habe den Silk-expert IPL auch an den Achseln und Bikinizone getestet: Hier schmerzt es ein kleines bisschen mehr, aber im Vergleich zum Epilieren absolut im erträglichen Rahmen. Trotzdem sehe ich leider nicht ganz so glücklich und entspannt aus wie das Model im How-To-Video… aber sie zeigt es dafür um einiges fotogener, wie es funktioniert:

DAS HEY PRETTY FAZIT:

Wer ein bisschen Zeit investieren kann, um unerwünschte Haare loszuwerden… und die Disziplin hat, das für 2-3 Monate wirklich regelmässig (einmal pro Woche) zu machen, könnte mit dem Silk-expert IPL wirklich happy werden.

Ich habe selbst noch nie eine professionelle IPL-Behandlungskur gemacht, kenne aber persönlich zwei Freundinnen, die recht viel Geld ausgegeben haben dafür… nur, um nach 2-3 Jahren wieder Haarwuchs zu haben. Da ist dieses «at home»-System sicher günstiger auf lange Sicht.

Wer Bedenken hat, was die Sicherheit betrifft, muss wissen, dass die IPL-Technologie für den Heimgebrauch noch viel strengere Auflagen als in Kosmetikstudios… und ich denke, da kann man schon davon ausgehen, dass die Braun-Wissenschaftler wissen, was sie tun.

Nicht umsonst ist es die «am meisten vertraute» Marke in Sachen Haarentfernung.

Ich persönlich werde wohl im Moment bei meiner angestammten Haarentfernungsmethode mit Epilierer bleiben, da ich nicht wirklich genug starken Haarwuchs habe, um die Anschaffung des IPL-Geräts zu rechtfertigen. Aber ich finde es eine coole Sache, die Langzeiterfolg verspricht. Hellhäutige, dunkelbehaarte Gadget-Girls? Go for it!

Auf einen total glattbeinigen Dunnschtig Sommer!

Das Braun Silk-expert IPL Haarentfernungssystem ist neu für rund 350 Franken im Fachhandel erhältlich. Für eine einfachere Behandlungsplanung gibt’s auch eine gratis-App dazu!

Review des Braun Silk-expert IPL Haarentferungsgeräts auf Hey Pretty

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Zusammenfassung
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Meine Bewertung
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Kategorie
3 based on 1 votes
Marke
Braun
Produkt(e)
Silk-expert IPL Gerät
Preis
CHF 329
Verfügbarkeit
Available in Stock

4 KOMMENTARE

  1. Sagenhaft! Darauf habe ich gewartet Steffi. Bin total beeindruckt. Endlich kann die lästige Haarentfernung zu hause professionell in Angriff genommen werden. Werde ich definitiv ausprobieren. Auch weil die dauerhafte, viel zu kostspielige Haarentfernung bei der Kosmetikerin mit IPL eben auch definitiv nicht dauerhaft ist. I’m excited 🙂

  2. Du bist mein Held das du dich so selbstlos opferst um uns vor teuren flops zu bewahren!
    Tolle review, mich würde aber auch interressieren was Langzeitanwenderinnen dazu sagen. Also Mädels, taugt das Gerät was?

  3. habe so ein gerät zuhause bestimmt schon ein halbes jahr lang nie benutzt da ich angst habe das es wehtut und vielmehr noch davor weil gewarnt wird wegen krebs wenn man anfällig ist sollte man es nicht verwenden usw… betrifft mich zwar nicht aber soll das nun heißen das diese lichtblitze auch krebserregend sind?

    • Hi Vanessa! Uff, da sind gleich zwei verschiedene Fragen und Anliegen, die ich beantworten sollte:-) Erst mal: Die Haarentfernung mit IPL tut nicht weh. Es fühlt sich eher an, als würde dich jemand mit einem klitzekleinen Paketgummi zwicken. Das sollte dich also definitiv nicht davon abhalten, es auszuprobieren… zumal man ja wunderbar an einer kleinen Stelle «testen» kann, wie es sich denn wirklich anfühlt.

      Auf deinen zweiten Input: Es gibt keinerlei Studien, die einen Zusammenhang zwischen Hautkrebs und IPL bestätigen.

      Fakt ist, dass man IPL NICHT verwenden sollte, wenn man sehr viele Muttermale hat – oder in der Vergangenheit bereits mit Melanomen diagnostiziert wurde. Aber das ist ziemlich ähnlich, wie dass man nicht ohne Sonnenschutz aus dem Haus geht. IPL ist ja nicht dafür gedacht, dass man das über Jahre hinweg sehr regelmässig anwendet, sondern als Kur von 6 bis 10 mal, und dies dann – bei Bedarf allenfalls – nach ein paar Jahren wiederholen muss.

      Also nochmals: Nein, ich würde IPL nicht benützen, wenn ich sehr viele Muttermale hätte oder Hautkrebs in der Familie habe (geschweige denn, selbst!). Sonst ist die Methode wirklich schon länger erprobt… und ich kann hier natürlich keinerlei Garantien abgeben, muss mich aber auf den Konsens der Hersteller, sowie Dermatologen abstützen.

      Wenn es dich aber so verunsichert, kannst du dein (unbenütztes) Gerät sicher auch zu einem guten Preis weiterverkaufen und zur Sicherheit aufs Rasieren setzen:-) Ich hoffe, das hilft dir weiter und liebe Grüsse,

      Steffi

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