Freitag – UND ein Frei-Tag für viele von uns? Das nehmen wir. Auch wenn das Wetter heute so bescheuert ist, dass man fast vermuten könnte, ICH hätte das gestern hinaufbeschworen. Das ist mir aber total schnuppe heute, Darling… denn so können wir uns heute absolut ohne schlechtes Gewissen den genüsslicheren Dingen im Leben widmen.

Und das heisst heute: Ein neues Rezept ausprobieren UND einen ziemlich tollen neuen Blog vorstellen, yay! Das einzige, was den Tag jetzt noch perfekter machen könnte, wäre (INSERT PRIVATE EROTIC FANTASY HERE)!

Sorry. Heute geht es ums Essen, Steffi.

Und zwar um unglaublich schön ins Szene gesetztes Essen im neuen Blog www.nom-nom.ch!

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NomNom_Collage

Hinter dem frisch lancierten Foodblog stecken diese zwei Ladies hier:

NomNom_Portrait

Corinne und Bettina sind beide Grafikerinnen und leben in Zürich. Ihr gemeinsamer Blog lebt von ihrer Begeisterung für gutes Essen – und unsere Augen (und Mägen) profitieren von ihrem grossen Talent, Feines nicht nur fein zuzubereiten, sondern auch noch wahnsinnig schön zu stylen und abzulichten: Sie fotografieren ihre Rezept alle selbst!

Sie haben mir auch freundlicherweise erlaubt, ihren wunderschönen «bunten Frühlingssalat» hier mit euch zu teilen – bei der Gelegenheit wollte ich auch noch extremst auf Tuchfühlung gehen mit ihnen. Voilà, das Kurz-Gourmet-Interview!

Steffi (isst dazu Pringles):

Was macht euren Blog so einzigartig?

Nom Nom’s Corinne und Bettina (streicheln dazu Bio-Einhörner, wahrscheinlich):

«Auf unserem Blog zeigen wir was uns grosse Freude bereitet: wir lieben das Kochen, das Backen, das Fotografieren und natürlich das Essen. Diese Liebe widerspiegelt sich in unseren Rezepten wie auch in unseren Fotos.

Wir legen Wert auf ausgewogene Ernährung und setzen uns bewusst damit auseinander wo wir einkaufen und was wir essen, ohne dabei einem strikten Diät Trend zu folgen. Wir wollen mit nom-nom.ch unsere Freude teilen und andere mit unseren einfachen Gerichten für jeden Tag zum Kochen inspirieren.»

Steffi (hat die Pringles weggelegt und googelt «essbare Blüten»):

Was liebt ihr am Frühling am Meisten?

Corinne und Bettina (die vermutlich gerade am Glacé-Rezepte testen sind und mich nicht einladen dazu, weil sie das Pringles-Knacken gehört haben):

«Wir lieben es, wenn im Frühling alles grün wird und anfängt zu blühen. Da wir grossen Wert auf saisonale Küche legen, ist die Auswahl an frischen Produkten im Winter ziemlich limitiert. Im Frühling kann jedoch bereits viel leckeres Gemüse geerntet werden was unsere Rezeptideen richtig in Schwung bringt. Besonders freuen wir uns auf frischen Spargel, Rhabarber und natürlich Erdbeeren.»

Aktuell gibt’s auf Nom Nom ein superschönes Rezept für eine Spargel-Quiche und wir sind wirklich grad mitten in der Spargel’n’Erdbeer-Hochsaison, also… nix wie los auf Nom Nom Inspiration holen… und vielleicht gleich diesen hoch fotogenen und leckeren Salat rocken!

***

REZEPT: Bunter Frühlingssalat – aus dem Foodblog www.nom-nom.ch

Bunter Frühlingssalat, Bild_Credit www.nom-nom.ch

ZUTATEN (für 4 Personen):

  • 250g Buchweizen
  • 2 Rüebli
  • 1 Catalogna (ein italienischer Sprossensalat)*
  • 1 Tonda di Chioggia (gestreifte Randen)*
  • 4 Radieschen
  • Etwas Ciccorino Rosso
  • 1 Handvoll glatte Petersilie
  • Olivenöl
  • Mungobohnensprossen und essbare Blüten (z.B. Stiefmütterchen) zum Servieren

*Am Gemüsemarkt erhältlich oder im Delikatessengeschäft

Für das Dressing:

  • 1 Handvoll frische Kräuter (Peterli, Basilikum, Schnittlauch etc.)
  • ½ Knoblauchzehe
  • 8 EL Olivenöl
  • 1 TL Kürbiskernöl
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer

Bunter Frühlingssalat, Bild_Credit www.nom-nom.ch

Bunter Frühlingssalat, Bild_Credit www.nom-nom.ch

ZUBEREITUNG:

Salat und Gemüse gründlich waschen. Die grünen Triebe vom Catalogna abtrennen, in feine Streifen schneiden und in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser einlegen, damit sie sich in ihre typische, schaurig fotogene gekringelte Form legen. Die Herzen der Catalogna vom Kopf trennen und der Länge nach halbieren.

Die Rüebli der Länge nach in dünne Streifen schneiden, zusammen mit den Catalogna-Herzen kurz in etwas Olivenöl andünsten (2-3 Minuten genügen) und beiseite stellen.

Die Buchweizen in Gemüsebouillon etwa 10 Minuten gar kochen und abschöpfen. Den Peterli fein hacken und zu den noch warmen Buchweizen geben und mit etwas Olivenöl untermischen.

Tondo di Chioggia und die Radieschen in dünne Scheiben schneiden. Die Catalogna-Triebe jetzt aus dem Wasser nehmen und trockentupfen (haben sie sich brav gekringelt?).

Alle Zutaten in Tellern oder in einer Schüssel arrangieren, und zwar bitte so schön wie in diesen Bildern. Das Dressing separat vermischen und direkt vor dem Servieren darübergeben und zum Schluss mit Sprossen und essbaren Blüten dekorieren.

***

So. 

Jetzt bist du gerüstet fürs Weekend.

Das einzige, was du noch tun musst? Nomnom bookmarken und den Newsletter abonnieren, damit du keines der kommenden Rezepte verpasst.

Happy Weekend, Bella und bis am Mäntig!

Dieses und weitere feine Rezepte gibt’s auf www.nom-nom.ch

Bunter Frühlingssalat, Bild_Credit www.nom-nom.ch

(Alle Bilder-Credits: www.nom-nom.ch)

2 KOMMENTARE

  1. Tausend Dank Steffi, wir freuen uns riesig über deinen Post! Du bist selbstverständlich zum probieren eingeladen, sobald wir uns an die Glacé-Rezepte machen. 🙂
    x Bettina & Corinne

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