JESUS CHRIST. Und zwar nicht so Auffahrtsmässig, sondern so OMG!mässig. Während ich ja nicht so genau weiss, was du so über dieses Feiertags-Weekend getrieben hast, kann ich dir beichten, dass ich intensiv daran gearbeitet habe, dass mir meine Lieblingsjeans nicht mehr passen.

Der blasphemische Ausruf gilt ganz klar den wundervollen Himbeer Friands («friiii-ahns», it’s French, weisst du), die meine Freundin Vera am Samstag zu unserem Dinner Date mitgebracht hat.

Denn sie sind schlicht und einfach GÖTTLICH. Umso grösser war die Verzückung, als Vera – die sich übrigens nicht nur berufsmässig mit Kochen beschäftigt, sondern selbst eine grossartige Köchin und Bäckerin ist – mir verriet, dass diese zauberhaften Küchlein aus dem Kochbuch «What Katie Ate» stammen… welches ich dir schon im letzten Sommer vorgestellt habe, und zwar gleich hier!

CRAZY COOKERY KARMA, ODER?

..

So schmücke ich mich heute kurz mit fremden Federn, denn Vera hat die Friands gebacken… aber ich immerhin mit viel Leidenschaft gegessen. Gilt das als «I kind of made it myself»-Rezeptetipp?

Himbeer Friands von «What Katie Ate» (und Lovely Vera)

Friands

Zutaten:

  • 10 Eiweiss (Bio!)
  • 300 g Butter, zerlassen
  • 175 g gemahlene Mandeln (bitte Bio und nicht aus Kalifornien wegen den armen Bienen)
  • 370 g Puderzucker, gesiebt – plus etwas Puderzucker zum Bestäuben
  • 100 g Weizenmehl, gesiebt
  • 250g frische Himbeeren – plus einige zum Servieren

Backofen auf 180° Umluft vorheizen (Nachbemerkung: 200° mit normalem Backofen).

Entweder zwei Muffinbleche mit insgesamt achtzehn Vertiefungen leicht einfetten, oder wenn du jetzt so ein Back-Angeber bist und diese tatsächlich besitzst: Zwei Friands-Formen aus Silikon bereitstellen. Vera hat Muffinformen genommen und die Friands wurden grossartig. Und ich höre jetzt auf über die Backformen zu schreiben, weil dieses Rezept sonst uu lang wird und du dann denkst «Ui nei, das sieht kompliziert aus!». 

Die Eiweisse einige Sekunden aufschlagen, damit sie sich leicht verbinden. Es ist nicht nötig, sie so steif zu schlagen, dass Spitzen stehen bleiben.

Die Butter, die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker und das Mehl hinzufügen und sanft, aber gründlich unterschlagen. In die vorbereiteten Bleche oder Förmchen giessen, sodass sie zu zwei Dritteln gefüllt sind.

Auf jedes Friand zwei oder drei Himbeeren setzen und 25-30 Minuten im Ofen backen, bis ein in die Mitte gestochenes Stäbchen sauber wieder herauskommt.

Die Friands mit Puderzucker bestäuben und (falls gewünscht) mit frischen Himbeeren anrichten und servieren.

Optional: Die Friands nicht teilen, sondern ganz alleine vor einem weissen Vorhang essen, dazu unanständige Geräusche machen und dich dabei fotografieren. Oder bin nur ich so?

Friands_Collage

KRASS, ODER? Endlich mal ein Gebäck, das WIRKLICH einfach ist zum nachbacken.

Das könnte sogar ich, wenn mir Vera nicht zuvor gekommen wäre. Und i dem Fall auch du! Ich wiederhole mich gerne:

Sie sind so lecker, dass man beim Essen fluchen muss.

Das Rezept stammt direkt aus dem Kochbuch «What Katie Ate» von Katie Quinn Davies (Umschau Verlag), im Buchhandel abzuholen für 37.90 Franken – und ist dort übrigens auch Titelmodell.

Du kannst es auch auf Katie’s Blog finden… mit vielen weiteren, Lieblingsjeans-sprengenden Rezepten!

KateAte

P.S.: UPDATE: Ich habe die «Friands» nun wirklich selber nachgebacken, und sie sind WIRKLICH so einfach! Riesen-Begeisterung!!!

 

1 KOMMENTAR

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.