Blogliebe, Foodbeichten und ein gruusiges Brot-Selfie aus dem italischen Traumgarten: Das alles gibt’s heute, einfach so an einem Donnerstag! Hey Pretty ist immer noch in den Ferien und eigentlich nur wegen einer einzigen Sache ein bisschen traurig.

Das ist die Sache, gugg:

Italobrot

Italobrot = gruusig.

..

Es tut mir leid, Italien. Aber Brot backen, das könnt ihr nicht so. Dabei wollte ich mir in diesen Ferien noch einmal so richtig die Kante geben mit Pasta, Pizza und Co., weil ich (jetzt kommt die angekündigte Beichte) ich kürzlich mit Zöliakie diagnostiziert wurde und mich spätestens im September, wenn ich endlich zum Gastroenterologen kann, um die Diagnose zu bestätigen und eine Magenbiopsie zu machen, so ziemlich für immer von Gluten verabschieden muss.

Aber weisst du was? Anstatt mit gruusiger Supermarkt-Focaccia will ich meine Brot-Henkersmahlzeiten viel lieber mit Rezepten wie diesem feiern (und jetzt kommt die Blogliebe!):

Die wahnsinnig herzige Melanie führt einen DIY/Food/Bastel-Blog namens «Knusperzwerg und Feenstaub» und hat mir vor einiger Zeit erlaubt, ihr Rezept für «Knisterbrot» aus dem Bräter (aka Schmortopf aka Le Creuset) mit euch zu teilen.

Und ich finde, dass jetzt – beim offenbar wahnsinnig gruusigen Herbstwetter in der Schweiz – der perfekte Zeitpunkt dafür gekommen ist!

Bevor wir damit starten, musst du dringend eines wissen: Dieses Brot muss mindestens 12, besser 18 Stunden lang aufgehen. Du wirst es also für MORGEN backen, nicht für jetzt-gleich-OMG-ich-muss-das-noch-vor-dem-TV-verdrücken, okay?

Okay!

REZEPT: RICHTIG GUTES BROT von www.knusperzwergundfeenstaub.ch

Knisterbrot, Copyright: Knusperzwerg und Feenstaub

Zutaten:

  • Einen gusseisernen Schmortopf
  • 430 g Mehl (Melanie benützt dafür helles Dinkelmehl von Demeter)
  • 3 dl plus 4 EL warmes Wasser
  • 8 g frische Hefe
  • 1 ½ bis max. 2 TL Salz
  • etwas Maismehl (Polenta) oder Kleie zum Bestreuen

Zubereitung:

Mehl, Salz und Hefe in eine Schüssel geben.

Wasser dazu giessen und mit einer Teigkelle maximal 1 Minute rühren – wirklich nur so lange, bis sich alles gut gemischt hat. Reiss‘ dich zusammen und knete da nicht weiter, im Fall!

Die Schüssel mit Frischhaltefolie dicht abdecken, ein Handtuch darüber legen und 12 bis 18 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. (Wer diesen Schritt am Vortag gegen 17 Uhr macht, kann ihn dann am nächsten Morgen gemütlich weiter verarbeiten!)

Nun die saubere Arbeitsfläche reichlich mit Mehl bestreuen und den Teig mit Hilfe eines Teigschabers aus der Schüssel nehmen.

Den Vorteig von jeder Seite her zur Mitte falten – in der Fachsprache «Rundwirken» genannt, hier ein Video dazu) – damit die überschüssige Luft entweichen kann. Jetzt den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche noch einmal 15 Minuten ruhen lassen und mit einem sauberen Tuch abdecken.

Den geruhten Teig zum Laib formen und weitere 1-2 Stunden in der Schüssel gehen lassen. WICHTIG: Genügend Mehl auf den Schüsselboden streuen und die Schüssel erneut gut abdecken!

Nun den Gusseisentopf mit Deckel auf der untersten Rille des Backofens schieben und auf 240° Celsius vorheizen. Den heissen Topf aus dem Ofen nehmen, Deckel öffnen (unbedingt mit Ofenhandschuhen!) und den erneut aufgegangenen Teig direkt von der Schüssel in den Topf plumpsen lassen, sodass die Teigunterseite nach oben kommt. Deckel schliessen und ab in den heissen Ofen.

Das Brot 30 Minuten backen und dann den Deckel entfernen. Dann weitere 24 Minuten ohne Deckel goldbraun weiterbacken. Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und dabei das gemütliche Knistern dieses grossartigen Brotes lauschen!

SO, JETZT HÄMMERS.

Ich knabbere also weiter an meiner gruusigen Foccacia (aber immerhin am Poolrand, also ist das total okay), und du lädst mich bitte zum Knisterbrot-mit-Butter ein, okay? Ich bin am Samstag wieder da, tra la la!

Hier nomal, weils so schön ist: Knisterbrot Löv.

Danke, liebe Melanie! 

Knisterbrot_Closer

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