Oh Gott. Was ist das Schlimmste, das einer «Januar-Fitness-Ramadan»-Bloggerin passieren kann? Schlechte Extensions Loch in der neuen Marc Jacobs-Tasche Fieberbläschen vor dem Make-Up-Shooting .

Sorry, ich kann nur schlecht mit rhetorischen Fragen umgehen. Ich fange noch einmal an:

Das Schimmste, was einer «Januar-Fitness-Ramadan»-Bloggerin passieren kann, ist dass Katie Quinn Davies ein neues Kochbuch herausgibt. Denn die australische Foodbloggerin hat mich schon VOR der Veröffentlichung ihres ersten Kochbuches «What Katie Ate« um den Finger gewickelt – hier der Hey Pretty-Blogbeitrag zu ihren Himbeer-Friands (göttlich! GÖTTLICH) – und hier die Review des ersten Bandes, der im letzten Sommer erschien.

Die doofe wunderbare Katie hat sich aber offenbar nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht und ein bisschen in ihrem Strandhäuschen in Sydney gechillt, sondern ist auf Reisen gegangen und hat nun geschätzte 170’000 Kalorien in herrlicher Form von neuen Rezepten hingelegt!

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Katie Quinn Davies: «What Katie Ate At the Weekend», neu im Umschau Verlag, 37.90 Franken

What Katie Ate at the Weekend, Review by Hey Pretty

Stimmungsvoll, so richtig mit Tulpen und so, gä? Ich bin wahnsinnig talentiert.

Die Food-Fotografin macht mich aber wieder total fertig mit «kulinarischen Ideen aus Downtown New York, von der grünen Insel Irland oder aus Bella Italia» – und zwar alles Rezepte, die sich perfekt eignen für einen gemütlichen Brunch, (gesundem) Lunch und toller Dinner Party.

EINFACH AM WEEKEND, GÄLL. Das sind keine Mittwochsrezepte. DOCH, SIND SIE!

Wir blätter mal e bitz rein, okay?

What Katie Ate at the Weekend, Review by Hey Pretty (Image Copyright: Katie Quinn Davies, Umschau Verlag)

Okay, das halte ich noch aus.

What Katie Ate at the Weekend, Review by Hey Pretty (Image Copyright: Katie Quinn Davies, Umschau Verlag)

Yum. Schöne Bilder vom Markt. Total Diät-kompatibel. Danke, Katie!

What Katie Ate at the Weekend, Salat mit Mais (Image Copyright: Katie Quinn Davies, Umschau Verlag)

Hört sich toll an, oder, der Salat mit Mais, schwarzem Reis und Chiasamen?

Und ich hätte endlich eine andere Art, meine Chia-Samen zu essen als einfach Teelöffelweise mit einem Glas Wasser, was zwar total machbar ist, aber nicht besonders schmackhaft.

What Katie Ate at the Weekend, Grissini Stangen (Image Copyright: Katie Quinn Davies, Umschau Verlag)

Okay… bei den Wasabi-Grissini mit Lachs-Dip wird’s für mich schon ein bisschen schwieriger. Schnell weiter blättern…

What Katie Ate at the Weekend, Review by Hey Pretty (Image Copyright: Katie Quinn Davies, Umschau Verlag)

Mein Bauch sagt: GIMME GIMME GIMME. Meine Augen sagen «Hmmm. das «Grillhähnchen mit Limette und Kräutern» sieht ziemlich gesund aus. Vormerken, Steffi!»

Und dann… passiert das da:

What Katie Ate at the Weekend, Überbackene Eier (Image Copyright: Katie Quinn Davies, Umschau Verlag)

Und ich breche zusammen und muss dieses umwerfende Brunch-Rezept brühwarm mit dir teilen! Falls du übrigens rein nach dem Titel schon das Rezept gesucht hast, wirst du lernen müssen: HEY PRETTY KOMMT SELTEN DIREKT ZUM PUNKT. Das ist wie bei Männern, die richtig gut sind im Bett. Da geht’s auch nie gleich zur Sache!

Überbackene Eier in Sauerrahm-Mürbeteig-Tartelettes – leicht abgewandelt aus «What Katie Ate At the Weekend»

Zutaten für 8 Stück:

  • 2 ausgewallte Blätterteige (25 x 25cm)
  • 2 EL Milch
  • 2 Bio-Eigelb
  • 8 dünne Scheiben italienischer Rohschinken (fein: Parmaschinken), längs halbiert
  • 8 Bio-Eier
  • 100g geriebener Gruyère, plus wenig zum Servieren
  • weisses Trüffelöl (optional), feine Schnittlauchröllchen und frisch gemahlener bunter Pfeffer zum Servieren

Zubereitung:

Backofen auf 180° Celsius mit Umluft vorheizen (ohne Umluft: 200 Grad – Nachbemerkung Steffi, die sie so gemacht hat!) und acht Mulden eines 12er-Muffinblechs einfetten.

Den Teig in acht 12cm grosse Quadrate schneiden und damit die Mulden des Muffinblechs auskleiden. Den Teig dabei entsprechend in Falten legen, um kleine zipfelartige Tartelettes zu formen. Sich überlappende Teigpartien immer flach modellieren, damit der Teig an allen Stellen möglichst gleich dick ist. Böden gleichmässig mit einer Gabel einstechen.

Die Milch mit dem Eigelb verquirlen und die Tartelettes mit dieser Mischung bestreichen. Jeden Teigboden mit zwei dünnen Schinkenstreifen auskleiden, dann in jede Tartelette ein Ei schlagen und den Käse darüber streuen. 12 bis 15 Minuten backen, bis der Teig goldgelb ist und das Ei stockt. In der Form leicht abkühlen lassen, dann herausnehmen und mit ein paar Tropfen Trüffelöl (falls gewünscht), etwas Schnittlauch und frisch gemahlenem Pfeffer garniert servieren. Nach Belieben mit geriebenem Käse bestreuen.

Et voilà:

What Katie Ate at the Weekend, Überbackene Eier (Image Copyright: Katie Quinn Davies, Umschau Verlag)

KATIE, I HATE YOU JUST A LITTLE BITZELI.

Aber da ist nicht Schluss, Darling… ich quäle dich jetzt noch wundervoll weiter, weil ich ahne, dass du den Schmerz brauchst, so chli Fifty Shades-mässig.

Gugg, Katie war in Italien:

What Katie Ate at the Weekend, Review by Hey Pretty (Image Copyright: Katie Quinn Davies, Umschau Verlag)

…Katie findet auch die fotogensten Tomaten der Welt:

What Katie Ate at the Weekend, Review by Hey Pretty (Image Copyright: Katie Quinn Davies, Umschau Verlag)

…und lässt sogar eine Schüssel Erdbeeren so aussehen, als müsste ich ihr bald die Hand abschneiden, um da ran zu komen:

What Katie Ate at the Weekend, Review by Hey Pretty (Image Copyright: Katie Quinn Davies, Umschau Verlag)

…aber das tue ich ja nicht, weil ich nicht verrückt bin, sondern bloss hungrig.

A propos Hände:

Meine Maniküre in diesen Bildern ist mit La Roche Posay Silicium in Rose Lavande, mit Accent Nail Top Coat Lancôme Vernis in Love in Illuminations – einem coolen Goldschimmer, der aber matt trocknet. Er ist aus der Holiday 2014-Kollektion und ziemlich sicher noch erhältlich, tra la la!

La Roche Posay Silicium and Lancome Manicure, Hey Pretty

Siehst du?

Wir schaffen es immerhin noch, uns auch über Bilder zu freuen, die wir nicht sofort auffuttern wollen. SCORE! Und ich gehe jetzt einen Löffel Chiasamen weghauen und plane einen Katie-Brunch ein. So Anfang Juni oder so.

En Guete und Happy Wednesday, sweetie!

Das Kochbuch «What Katie Ate At the Weekend» von Katie Quinn Davies (Umschau Verlag) ist neu im Buchhandel erhältlich für 37.90 Franken, u.a. hier. Sofort-Befriedigung gibt’s auf ihrem Blog www.whatkatieate.com

What Katie Ate at the Weekend, Review by Hey Pretty (Image Copyright: Katie Quinn Davies, Umschau Verlag)

4 COMMENTS

  1. Steffi, I love you äh your blog more than nor es bitzeli. Und talentiert ist dein zweiter Vorname. Herrlicher Post, dein Stil ist unnachahmlich. Danke und geniesse den Tag!

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