«Is this the secret to perfect waves?» fragt The Daily Mail.

«Scandi Waves are now officially a thing!» sagt OK! Magazine.

«Hairstylists are flipping out over this hair technique!» sagt Refinery29.

«I’m not sure I have this hairstyle wirklich im Griff!» sagt Steffi.

..

Der Hype um die sogenannten «Scandi Waves» war – jedenfalls wenn man eine Beautybloggerin ist und täglich nach den neusten Schuhen Handtaschen News surft – riesengross. Sorry, aber wenn sogar Boulevardzeitungen über Haar-Tutorials auf YouTube berichten, muss doch was dran sein. Und so kommen wir auch direkt zum Freitags-Selbsttest, tra la la!

DER AUSLÖSER?

Das «Scandi Wave» Tutorial von Nicci Welsh, das innert zwei Wochen fast eine Million Views eingeheimst hat:

Die britische Hairstylistin zeigt in diesem kurzen, sehr anschaulichen Tutorial, wie sie ihre eigenen «signature» Wellen zaubert, und zwar mit einem Haarglätter (aka Glätteisen aka Straightener).

DER TRICK?

Nicci dreht dafür ihre Haare nicht ein, wie man sonst Locken mit dem Glätteisen macht, sondern legt die Wellen in Form und «presst» diese anschliessend einfach flach ein. Falls du den Clip jetzt nicht schauen kannst, heisst das:

  • Die trockenen, mit Hitzeschutz präparierten Haare durchbürsten und hochstecken.
  • Nun – von unten beginnend – einzelne Haarsträhnen nehmen, kurz durchbürsten und dann die Strähne oben am Kopf biegen, sodass eine erste «S-Welle» entsteht. Dann drückt sie nur kurz mehrmals den Bogen mit dem Glätteisen fest, legt dann etwas weiter unten in der Strähne die Gegenwelle und drückt diese ebenfalls ein.
  • Jetzt «Bögli um Bögli» weitermachen bis fast an die Haarspitze – diese lässt sie gerade, damit es cooler aussieht.
  • So arbeitet man sich Strähne für Strähne am ganzen Kopf weiter, bis alle Haare hübsch in Wellen gelegt sind.

ScandiWave_Collage

(Credit: YouTube/Nicci Welsh)

OH NICCI, DAS SIEHT SO EINFACH AUS… DAS MÜSSEN WIR TESTEN, ODER?

Ausgangslage: Frisch gewaschenes und komplett trocken geföhntes Haar, welches ich mit diesem Hitzeschutz/Styling Spray behandelt habe, den ich kürzlich im Warenhaus entdeckt habe und der seinen Job erstaunlich gut macht, für den Mini-Preis:

Got2B Mindblowing Xpress Dry Styling Spray (8.95 Franken)

Got2B_Mindblowing

Der gesamte Arbeitsaufwand mit eher feinem Haar wie meinem und einem guten Glätteisen? Zehn Minuten. 

Hier das Resultat, from ze right side…

Tutorial Scandi Waves in Real Life, Image by Hey Pretty Beauty Blog

From ze left side…

Tutorial Scandi Waves in Real Life, Image by Hey Pretty Beauty Blog

und jetzt… from ze back:

Tutorial Scandi Waves in Real Life, Image by Hey Pretty Beauty Blog FAIL

Ehm… NEIN, NICHT SO.

DAS FAZIT:

Gut, ich habe die Scandi Waves zum ersten Mal ausprobiert. Und ich würde mich sicher wieder mal an diese Frisur wagen, aber nur mit

a.) etwas mehr Startvolumen im Haar – hier hatte ich sie wirklich nur «plattgeföhnt», ohne Rundbürste am Ansatz und

b.) einem Helfer, der mir den Hinterkopf macht. 

Denn wenn man selbst kein Hairstylist ist, oder Zuhause eine Doppelspiegel-Situation hat, mit der man perfekt auf seinen eigenen Hinterkopf sieht beim Arbeiten, ist es meiner Meinung nach fast unmöglich, die Wellen so perfekt in Form zu legen, wie man es vorne und an den Seiten schafft.

Da nützt auch alles coole Durchschütteln nichts mehr. Aber ich habe es immerhin probiert, damit du es nicht musst, höhö.

Happy Weekend, Bella!

Tutorial Scandi Waves in Real Life, Image by Hey Pretty Beauty Blog

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