Das Schönste an unserer Badezimmerschränkli-Serie ist, dass wir tolle Frauen und deren Projekte kennenlernen dürfen. Diana ist Co-Founder von Tadah, dem schweizweit ersten Coworking Space mit Kinderbetreuung. Aber das ist noch nicht alles! Sie wird euch nachher gleich selbst erzählen, was Tadah mittlerweile alles beinhaltet. Und das ist ziemlich beeindruckend!

Ich freu mich sehr, dass sie heute dabei ist und ihr Badezimmerschränkli (das gar kein Schränkli ist) vorstellt. Vorhang auf für Diana!

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Hey Pretty Beauty Blog Show Me Your Badezimmerschränkli Diana Wick Tadah
image credit: Maedy Georgusis

Name:

Diana Wick

Alter:

45 Jahre

Beruf/Tätigkeit:

Nach 20 Jahren als Werbetexterin hatte ich genug von der Unvereinbarkeit meines Lebens und habe ich mich gemeinsam mit drei anderen Frauen und Müttern selbständig gemacht – mit Tadah, dem schweizweit ersten Coworking Space mit Kinderbetreuung.

Mittlerweile sind wir auch ein Online-Magazin, beraten Firmen in Sachen Vereinbarkeit, schrieben ein Whitepaper und tragen die Mission einer besseren Vereinbarkeit in die Schweiz hinaus.

Meine Hautgeschichte :

Ich hatte nie eine Geschichte mit und zu meiner Haut. Ein paar Püggeli in der Pubertät – fair enough. Und – shame on me – ich weiss nicht mal, ob meine Haut ölig oder trocken ist? Eine Mischhaut? Rätsel, die ich nie gelüftet habe, bei der Kosmetikerin war ich zweimal in meinem Leben.

Ich wünschte, ich hätte mehr Make-up-Erfahrung, denn: Bloss, weil meine Haut mehrheitlich unkompliziert ist, heisst das ja bigoscht nicht, dass ich in den Spiegel schaue und alles tiptop finde. Meine Augenringe stören mich gewaltig und werden, je älter ich werde, immer schlimmer. Unfair, schliesslich sind die nächtliche Discobesuchen den nächtlichen Kinderbesuchen gewichen, wofür Frau bitteschön mit strahlendstem Glow im Gesicht gesegnet werden müsste, statt mit noch tieferen Augenringen. Da ich nicht so recht weiss, wie man das Ganze überschminkt (kann man das? Wenn ja: I’ll pay anything!), muss es die Brille richten, respektive etwas kaschieren.

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Dafür, dass ich kein Badezimmerschränkli habe, habe ich ganz schön viele Sachen. Und dafür, dass ich die wohl minimalistischste Beauty-Routine ever praktiziere ebenso. Dies ist meiner Faszination für coole, junge und nachhaltig produzierende Labels geschuldet – hier drückt aus der Unternehmerin noch die alte Werberin durch.

Für Tadah geben wir hin und wieder einigen dieser Labels eine Plattform, die uns dafür mit ihren tollen Beautyprodukten ausrüsten. Eventuell ein Grund, meine minimalistische Beautyroutine garamänd mal etwas weniger minimalistisch zu gestalten.

Meine liebste Skincare-Marke:

Vor einigen Jahren habe ich für unser Tadah Magazin Kathleen Krug interviewt. Sie wiederum ist die Gründerin von bepure. Die Geschichte hinter dem Label hat mich fasziniert. Dieses Suchen von Kathleen und ihrem Mann nach den besten Ingredienzen, ihre Liebe zu Naturkosmetik ist ein bisschen rübergeschwappt zu mir und seither geblieben. Auch, weil mich die bepure Produkte total überzeugen. Die Produktpalette ist klein, das passt für mich. Ich brauche ja nicht 20 Produkte, sondern ein gutes, eigentlich.

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Ein zweites Label, das mich noch etwas länger begleitet, ist namari, organic skincare, mit einem wundervollen Ritual, das sogar Beauty-Unprofis wie ich befolgen können. Und Fan bin ich seit neuestem von Ringana. Die veganen Produkte musste ich sofort ausprobieren, weil sie frisch hergestellt werden und somit rasch genutzt werden müssen, da sie sonst ablaufen, respektive nicht mehr frisch sind. Bizzeli Druck also, der mir kosmetiktechnisch gut tut, sonst steht die Ware wieder monatelang im Schrank (den ich ja eben nicht habe) herum.

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Hey Pretty Beauty Blog Show Me Your Badezimmerschränkli Diana Wick Tadah Ringana

Meine liebste Make-Up-Marke:

There is none. Ich mag Bobbi Brown, auch wenn ich amix biz Schnappatmung habe, wenn ich an der Kasse stehe. Schon sehr teuer, deshalb benutze ich die Sachen dann fast nie und nur zu speziellen Anlässe, was wiederum, wenn ich das hier so schreibe, überhaupt keinen Sinn ergibt.

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Mein liebster Duft:

Hier kann ich wieder mitreden. Soeben neu entdeckt und schon schicke ich allen meinen Lieben Fotos davon («Weisch, nach der Weihnacht ist vor der Weihnacht» und Muttertag kommt auch bald und überhaupt): Favorit & Co. Sie produzieren sozial, lokal und ökologisch in kleinen Serien. Ihre Parfums tragen die Namen der vier Himmelsrichtungen. Ich habe mich in West verknallt:

Nur schon die Beschreibung auf ihrer Webseite lässt mich amouröse Gefühle für den Schreiber oder die Schreiberein hegen: West startet mit reinen, frischen Impressionen römischer Kamille. Ein wenig Wacholder steuert eine leicht maskuline Holzigkeit bei, während die darunterliegenden Grapefruit-Noten für eine anregende Frische sorgen. Galbanumharz verleiht eine gewisse Ernsthaftigkeit, die durch den leichten Meeresbrise-Aquatik Akkord gut ausbalanciert wird. Markante Ambertöne prägen die Basisnote, akzentuiert durch warmes Sandelholz. Die Tonka Noten wirken sinnlich und verführerisch, während Orangenblüten Entspannung und Sorglosigkeit verbreiten.

Von Hèrmes haben wir letzthin ihr erstes Parfüm für Kinder erhalten, um darüber zu schreiben. Es hat dann nie den Weg zu meiner Tochter gefunden, weil ich es selbst so mag. Und die Lys 41-Serie von Le Labo, in die könnte ich mich auch hineinlegen. Leider mit Start-up-Lohn gerade nicht so in meiner Preisklasse, weshalb ich mich mit Müsterli durchs Jahr bringe.

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Meine Morgenroutine:

Zackzack: Gesicht reinigen mit warmem Wasser. Tonic draufsprühen – Moroccann Rose, Rose Water von bepure drauf. Ist wie ein kleines Blumensträussli für mein Gesicht. Und wie eine kleine Dusche ebenso.

Danach gibt es Hyaluronsäure en masse – mit dem Soothing Nectar, ebenfalls von bepure.
Als Alternative benutze ich manchmal auch das Glow Super Concentrate mit Vitamin C von Biotherm.

Kein weiteres Serum, keine weitere Crème, kein Primer. Nur noch Drops Of Light von The Body Shop für die Augen. Speaking of Augen: Mit der Wimpernzange noch biz Schwung reingeben und Mascara (die fand den Weg leider nicht aufs Foto) und gut ist.

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Meine Abendroutine:

Abschminken mit den Meraki Make-Up-Tüechli. Dazu Augenserum von Ringana (iiiirgendwann verschwinden die Augenringe dann schon, bei dem hochwertigen Produkten, die ich da raufpappe) und Kaktusfeigenöl von bepure zum Regenerieren. Körper einölen und ab ins Pischi und ins Bett.

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Mein Holy Grail-Hautpflegeprodukt:

Mein Eye-opening (literally) Superlieblingsprodukt gehört auch zu meiner Abendroutine. Und ist ebenfalls von bepure (never change a winning horse): Das Gesicht- und Augenbalsam Miracle Beauty. Es hat den Beauty Shortlist Award 2022 gewonnen. Und mein Herz auch es bizzeli.

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Grosses Merci für den Einblick in dein Nicht-Badezimmerschränkli, liebe Diana!

Falls ihr Tadah noch nicht ausgecheckt habt – schaut doch hier Mal rein!

Alles Liebe und auf eine gelungene Winterwoche,

Sandra

Closer DianaWick

Noch mehr Top Shelf-Glückshormone erwünscht? Hier findest du alle bisherigen Ausgaben von «Show Me Your Badezimmerschränkli!»

Author

Sandra liebt: Naturkosmetik, frisch gewaschene Make-Up-Pinsel, geringelte Matrosen-Shirts, Männer mit Schnurrbart und wenn jemand etwas Feines für sie kocht, einfach so.

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