Fakt: Die Batterien sind langsam e bitz leer. Und ich rede jetzt nicht von meinem Laptop, sondern von MIR. Und vermutlich geht es einigen von euch deet usse auch so, nicht wahr? Zum Glück stehen die Feiertage kurz bevor – und ich durfte kürzlich quasi vor der Feier noch vorfeiern… denn die Einladung, die neue Saunawelt der Tamina Therme in Bad Ragaz entdecken zu kommen, kam genau zum richtigen Zeitpunkt!

Und noch besser? Der Tigerprinz, der sich sonst nicht wahnsinnig viel aus Wellness, Sauna und Co. macht, ist in Bad Zurzach aufgewachsen und findet: THERMALBAD? ICH BIN DEBII!

So finde ich, dass der heutige Montag wirklich perfekt ist, um dir eine richtig schöne, richtig nahe und richtig erholsame Wellness-Destination wieder ans Herz zu legen:

Fahren wir wieder mal zusammen ins Grand Resort Bad Ragaz?

Es gibt viel Neues zu entecken. Und das immer* i de Badhosä!

*Okay, fast immer i de Badhosä. In der Hotel-Lobby vielleicht nicht.

DAS GRAND HOTEL BAD RAGAZ:

Ich habe das grosse Glück, dass ich schon mehrmals im Grand Hotel Bad Ragaz zur Pressereise eingeladen wurde: Für Hey Pretty (lies hier meine Review zum Hydra Facial und der Therme!), wie auch als Beauty-Beauftragte des «H Magazine» der Vereinigung Swiss Deluxe Hotels, wo ich jeweils auf rund 8 Seiten über Beauty und Wellness berichten darf.

Darum habe ich mich umso mehr gefreut, mit Nik zusammen die frisch umgebaute Saunawelt der Tamina Therme im frisch verschneiten Frühwinter besuchen zu dürfen. Auf dem Programm? Zwei ziemlich einzigartige Treatments erleben zu dürfen – einmal ein Wasser-Ritual der höchst entspannten Sorte, und einmal ein ziemlich heisses Sauna-Erlebnis, bei dem ich sanft mit «Besen» aus Blättern betrommelt werde… aber eis ums andere:

Erst mal Einchecken im weihnachtlich geschmückten Grand Hotel Quellenhof!

In der Junior Suite Deluxe im Quellenhof (einem von total vier verschiedenen Hotels, aber miteinander verbundenen Hotels des Grand Resort BGad Ragaz) mit schöner Aussicht auf Park und Berge hatten Nik und ich genug Platz, um zu arbeiten, zu chillen… und im His’n’Hers-Badezimmer eigene Brünneli zu haben. Du weisst jetzt schon, dass auf meiner Seite einige Produkte mehr herumstanden als gegenüber, oder?

Ich sage nur: Zahnbürsteli, Deo und Haarbürste. GUESS WHO.

…und selbstgemachte Weihnachtsguetzli gabs auch!

THE SPA EXPERIENCE, PART ONE: HAKI FLOW

Im frisch gekürten «Spa of the Year 2021» (der Spa hat an den World Spa & Wellness Awards, die sowas wie die Oscars der weltweiten Hotellerie sind, bereits im Jahr 2016 und 2019 den Preis des «Spa of the Year Western Europe & Scandinavia» gewonnen) wird Wellness auf richtig schöne, und auch sehr ganzheitliche Art gelebt.

Die öffentliche Tamina Therme ist auch für mich eine der schönsten Thermalbäder überhaupt – und bei diesem Besuch durfte ich endlich eine ihrer absoluten Signature Treatments erleben, das «Haki Flow», erleben. Die Treatments, die von Österreicher Harald Kitz erfunden wurden, sind ziemlich einzigartig und zielen darauf ab, den «Klangkörper Mensch» durch die Kunst der Berührung wieder «in schönstem Rhythmus und bester Stimmung» erklingen zu lassen.

In der Tamina Therme werden ganz unterschiedliche Haki-Treatments angeboten – mit Vera durfte ich zum Beispiel schon mal das «Haki Balance»-ausprobieren… heute ist aber das Haki Flow Deluxe-Treatment auf dem Programm, für das ich am zweiten Tag ganz früh aufstehen durfte, denn: Bei dieser Behandlung ist man ganz alleine mit der Therapeutin in (noch menschenleeren) Thermalbad!

Was für ein einzigartiges Erlebnis! Im 34° warmen Wasser einfach schweben, und sich (dank Floaters unter den Knien) sanft durchs Wasser bewegen lassen! Sanfte Zieh- und Drehbewegungen lösen Verspannungen in Rücken und Nacken, und wenn man es schafft, sich wirklich total der sanften Strömung, die dabei entsteht, hinzugeben, fühlt man sich… naja, fast wieder so e bitz wie im Mutterleib. STELL’ ICH MIR JEDENFALLS VOR!

…und ja, der Tigerprinz stand wirklich mit mir um halb sieben auf der Matte, um ein paar Fotos zu schiessen, bevor er sich wieder ins Bett legte, höhö!

Das Haki Flow-Treatment (75 Minuten, 215 Franken) ist wirklich wunderschön und sehr empfehlenswert!

So entspannt dann die Tamina Therme zu entdecken ist schon superschön… nach einigen Runden in den Indoor- und Outdoor-Pools musste ich einfach noch die «Napshell» im Ruheraum ausprobieren, bei der es während 20 Minuten eine «Klang und Farbreise» zu erleben gibt.

Du gseesch, ich habe nicht wirklich geNapped, aber lustig wars auf jeden Fall!

Nach einem kurzen Lunch hiess es für mich gleich wieder: Ab in die Therme, um die frisch umgebaute Sauna-Welt zu entdecken – inklusive Pirts-Ritual!

THE SPA EXPERIENCE, PART TWO: PIRTS-RITUAL IN DER SAUNAWELT

Es ist furchtbar, wenn einem eine so schöne Sauna-Welt zur Verfügung steht, und man schon fast «gehetzt» zum Treatment-Termin eilen muss… darum tauchen wir zuerst ins Treatment ein – und checken danach dann die superschönen neuen Räumlichkeiten ab, okay?

Mara Zute, Pirts-Expertin aus Lettland, erwartet mich nämlich schon! Wir treffen uns in der 60° heissen, wohlduftenden Pirts-Sauna – und gehen aber dann direkt ins hübsche Sauna-Café, um das bevorstehende Ritual zu besprechen, denn… da wird einiges passieren!

Das Pirts-Ritual gehört zu den ganz neuen Signature Treatments des Grand Resport Raga – und die Tamina Therme bietet das aus Lettland stammende, uralte Ritual als erste Sauna der Schweiz an.

Mara erklärt mir erst mal die Geschichte dahinter: In Lettland gehört eine «Pirts», also ein kleines, freistehendes Sauna-Hüüsli, schon seit Jahrhunderten zum Leben dazu. In der Pirts findet man Ruhe, tankt neue Energie… und früher hat man dort sogar Kinder zur Welt gebracht! Mara, die in Lettland gemeinsam mit ihrem Vater eine eigene Schule gegründet hat, um die Traditionen der Pirts-Sauna weiterzugeben, lebt bereits seit einigen Jahren in der Schweiz, wo sie ihr Kulturgut weitergeben möchte.

So trinkt man vor dem Pirts-Ritual zusammen einen vergorenen Birkensaft, um die Energie im Körper anzuregen (cheers!)… und dabei erzählt Mara, was mich in den nächsten 60 Minuten erwarten wird.

Willst du mehr wissen über Mara und Pirts? Follow @pirtsspirit on Instagram!

Beim Pirts-Ritual wird der Körper mit speziellen «Whisks», also kleinen Besen aus gebundenen Birken-, Eichen-, Linden- und Wachholderzweigen, sanft abgeschlagen. Dies, in Kombination mit der (für Sauna-verhältnisse) gemässigten 60° und einem anschliessenden Peeling aus Honig und gemahlenem Bernstein soll für ein Ganzkörper-Energiekick sorgen, bei dem man sich auch richtig tief entspannt.

Mara ist unglaublich einfühlsam und erklärt, dass es ihr sehr wichtig ist, dass es mir immer komplett wohl ist beim Treatment. So lege ich mich hin auf dem mit Blätterbüscheln ausgelegten Holztisch und es geht los:

Weitere Blätterbüschel werden in kaltes Wasser getaucht und mir auf Kopf, Hände und Füsse gelegt. Während den nächsten (eigentlich) 40 Minuten wird Mara abwechselnd meinen Kopf kühlen, meinen Körper mit den Blätterbüscheln sanft schlagen – und mir damit auch heisse Luft zuwedeln.

Ich muss zugeben, dass ich bereits nach fünf Minuten viel zu heiss habe, worauf Mara immer wieder das Fenster der Sauna aufreisst und mich «abkühlen» lässt, bevor wir weitermachen. Erst bin ich etwas unruhig, doch als ich merke, dass ich es mit dem Mix aus (für mich recht extremer) Hitze mit dem kühlen Wasser aushalte, gebe ich mich dem Ritual hin.

Dabei läuft übrigens schöne lettische Volksmusik, zu der Mara immer wieder (sehr schön) mitsingt. Nach den Blätter-Treatments gibts auf der von der Hitze und dem Dampf schönaufgeweichten Haut noch ein Ganzkörper-Peeling mit der wohlduftenden Honigmasse… und anschliessend wird alles kühl abgespült, was extrem gut tut nach der langen «Hitze-Zeit».

Irgendwie verrückt, das Erlebnis… und auch total schön!

Nach dem Pirts-Ritual ist es wichtig, dass man sich mindestens 30 Minuten lang enspannt und erholt, was ich total gerne gemacht habe, eingewickelt in Badetüchern wie ein kleiner, verschwitzter Engerling… und dann war ich parat, um den neuen Sauna-Bereich noch ein bisschen zu fotografieren!

Kann man das ein «Sauna-Dorf» nennen? Der Outdoor-Bereich der Tamina Therme passt doch gut so, oder? Ich war nach dem Pirts-Ritual genug entspannt, dass ich die Kelo-Aufguss-Saunen diesmal ausgelassen habe… aber sie sind wirklich ein Besuch wert. Und ganz besonders entzückend in einem Schneegestöber!

So, fertig ausgechillt… das Essen wartet nämlich. Und wird durften an beiden Abenden in Bad Ragaz wirklich aussergewöhnlich fein dinieren!

THE FOOD IM GRAND RESORT BAD RAGAZ:

Da der Tigerprinz asiatisches Essen besonders liebt, war er richtig selig, dass wir während unserer Spa-Auszeit nicht nur das mit 13 Gault-Milau-Punkte prämierte Namun Restaurant besuchen durften…

…sondern auch noch das IGNIV by Andreas Caminada!

Needless to say, waren beide Dinners unglaublich lecker – und insbesondere das Gaumen-Feuerwerk, das man mit den unzähligen, perfekt präsentierten Häppchen im IGNIV erleben darf, lohnt sich extrem. Wirklich köstlich!

Und das Schönste an einem 5-Star-Hotel-Besuch ist natürlich, wenn man nach dem Ausschlafen ausgiebig frühstücken darf!

DAS HEY PRETTY’N’TIGERPRINZ FAZIT:

Die Neon-Werke des englischen Künstlers Martin Creed, die sowohl die Fassade, wie auch den Innenbereich des Grand Resorts zieren, bringen es auf den Punkt:

Wer jetzt eine kleine Alltagsflucht nötig hat und sich mit allen Sinnen etwas Gutes tun will, fährt nach Bad Ragaz. Und zwar bald!

So, und jetzt tauchen wir e bitz widerwillig wieder in den Alltag ein… aber hey, immerhin sind wir jetzt im Endspurt, Bella! Noch fünf Tage, und dann ist Heiligabend!

Ich wünsche dir jetzt einen wunderbaren Start in die Woche!

Grand Resort Bad Ragaz, Bernhard Simon-Strasse, 7310 Bad Ragaz. DZ ab ca. 500 Franken pro Nacht*. Die aktuellen Spezialangebote findest du gleich hier. Alle Infos und Angebote der Tamina Therme gleich hier.

*Die Pressereise ist mir vom Grand Resort Bad Ragaz zu Reviewzwecken kostenfrei offeriert worden. Vielen Dank für das tolle Erlebnis!

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2 KOMMENTARE

  1. Haha, die Napshell Fotos und der verschwitzte Engerling.

    Ich war in Paris mehrmals in einem Tank für sensorische Deprivation – zappenduster, still, Schwerkraft durch Salzwasser aufgehoben. Das ist auch super entspannend. Etwas doof war, dass mir einmal ein Ohrstöpsel davongeschwommen ist, worauf ich über ein Jahr Probleme mit dem Gehörgang hatte (Entzündung)… Aber ich würde es wieder machen, wenn Pandemie vorbei. Gibt es jetzt in der CH auch. https://www.lesbullesaflotter.fr/

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