Okay, ich gebe zu: Das Timing ist ein bisschen fies. Wir sind alle frisch zurück aus den Sommerferien, in den allermeisten Fällen sichtbar gebräunt und extreeeeem entspannt. Hey Pretty findet GENAU JETZT UND UMSO MEHR ab zum Skincheck! Denn ich weiss genau, dass du eigentlich weisst, wie wichtig es ist. Und weil ich das weiss, du weisst, dass ich es weiss, präsentiere ich dir heute mit der DKZ nicht nur eine wirklich gute neue Adresse für Hautanliegen aller Art, sondern auch gleich ein paar Tipps und Tricks in Sachen Hautkrebsprävention.

Und das alles an einem gewöhnlichen Montag.

Also, ab nach Altstetten in die frisch eröffnete Dermatologie Klinik Zürich, wo uns die beiden Inhaber eines der modernsten und innovativsten privat geführten Kompetenzzentren für Dermatologie erwarten und alle meine doofen Fragen zum Thema Hautkrebs beantworten werden!

Dermatologie Klinik Zürich: Review und Interview auf Hey Pretty Beauty Blog

WAS DU ÜBER DIE DKZ WISSEN MUSST:

Hinter der Klinik stehen die Jungunternehmer Piotr und Stephan. Dr. Piotr J. Michel-Dziunycz ist Dermatologe, mit Spezialgebiet Hautkrebs und Stephan M. Michel ist Betriebsökonom und  kommt ursprünglich aus der Finanzindustrie. Auch privat sind die beiden ein Paar.

Vom Entscheid, zusammen eine Privatklinik gründen zu wollen bis zur Eröffnung der DKZ im April 2018 vergingen gerade mal zwölf Monate… ein crazy Tempo, aber eines, das zu den Männern passt.

Die beiden sind super sympathisch und führen mich (sichtlich stolz) durch die Klinik, die vielmehr wie ein schönes Hotel anmutet als wie eine Arztpraxis.

Dr. med. Piotr J. Michel-Dziunycz und Stephan M. Michel von der Dermatologie Klinik Zürich (Pressebild)
Image copyright: DKZ 2018

Die Hauptmotivation, sich gleich in diesem «grossen Stil» selbständig zu machen, lag für Piotr auf der Hand: «Im Laufe meiner bisherigen Tätigkeit als Arzt habe ich sowohl gelernt, selbständig zu arbeiten, wie auch die Bedürfnisse zu erkennen, die Patienten haben.» 

Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass die Schweiz weltweit besorgniserregend weit vorne liegt bezüglich Anzahl Hautkrebserkrankungen, ist der Bedarf nach Dermatologen klar gestiegen… ganz besonders für solche, die gleich alles übernehmen können: Erkennung, Behandlung mit Fokus auf ein möglichst ästhetisches Resultat und auch die postoperative Betreuung.»

«Da haben wir gemerkt, dass es auf dem Gebiet hier in Zürich bisher noch kein Angebot gab, wie wir es uns vorgestellt haben. Und die Nachfrage ist riesig.» sagt Stephan Michel. «Auch als Geschäftspartner ergänzen wir uns perfekt», lacht Piotr. «Ich bin organisatorisch eine Null, und Stephan ist die perfekte Verstärkung dafür!».

Dermatologie Klinik Zürich: Klinikvorstellung auf Hey Pretty Beauty Blog

Hautkrebsprävention und Dermatologie auf neuem Level: Review der Dermatologie Klinik Zürich DKZ (Hey Pretty Beauty Blog)

Wartezimmer der Dermatologie Klinik Zürich DKZ (Hey Pretty Beauty Blog)

Die Lage ist ziemlich einzigartig – direkt am Bahnhof Altstetten gelegen ist man von der City in knapp fünf Minuten hier, und die Anbindung per S-Bahn und Zug an umliegende Orte ist richtig gut.

Auf 550 m2 bietet Dr. Piotr J. Michel-Dziunycz und sein Team aus Fachspezialisten ein Komplettangebot in Sachen Haut: Von der Behandlung klassischer Hautkrankheiten wie Akne, Ekzeme oder Schuppenflechte bis hin zu ästhetischen Behandlungen.

Review Dermatologie Praxis Zürich (Lichtkabine), Hey Pretty

Hautkrebsprävention, und die damit einhergehenden Skin Checks, stehen jedoch in der DKZ zuoberst auf der Prioritätenliste. Dabei werden Muttermale fotografiert und digital dokumentiert: Das kann man entweder als hochaufgelöste Ganzkörperfotografie (wenn jemand viele Muttermale hat), oder auch einzeln mikroskopisch fotografiert. Und dann kann man nach einige Monaten eine Verlaufskontrolle machen, bei der man sehr genau Veränderungen feststellen kann.

Unter Dermatologen gibt es offenbar den recht flapsigen Spruch, der sich aber am Schluss tatsächlich bewahrheitet: «When in doubt, cut it out». Und genau hier hat die DKZ einen ziemlich einzigartigen Ansatz.

Wartezimmer der Dermatologie Klinik Zürich (Review auf Hey Pretty)

MIT HIGH-TECH ZU EINEM ÄSTHETISCHEN RESULTAT:

«Was uns auszeichnet, ist dass wir starken Fokus legen auf ein schönes Operationsresultat – und das ist auch der Unterschied zwischen einem Plastiker und einem Dermatochirurgen», sagt Dr. Piotr Michel-Dziunycz in unserem angeregten Gespräch.

Da sei die Erfahrung, und schlicht die Anzahl Eingriffe, die ein Arzt gemacht hat, sind hier schon sehr relevant. In ihrer neuen Klinik steht für diese Eingriffe ein Operationssaal der Kat. OP1 zur Verfügung (übrigens der einzige OPs-Saal der Stadt Zürich, der nicht in einem Spital situiert ist), und gearbeitet wird unter anderem mit der «cutting edge»-Technik der MOHS Chirurgie.

Operationssaal der Dermatologie Klinik Zürich (mit MOHS Chirurgie), Image and Review auf Hey Pretty Beauty Blog

Mo’WHAT?

«Kurz erklärt, kann man damit Hautkrebs herausoperieren und dabei so wenig invasiv wie möglich arbeiten: Wir schneiden wirklich ganz knapp am Krebs vorbei. Das ist möglich, weil wir mit Labors arbeiten, denen wir das entfernte Gewebe während der Operation per Kurier schicken. Diese analysieren den Krebs sofort und erkennen an dessen Rändern, ob man wirklich alle bösartigen Zellen erwischt hat.» erklärt Dr. Piotr (wie ich ihn jetzt salopp nenne, weil wir schon seit zwanzig Minuten über Anti-Aging und Hautkrebsprävention reden und er mir das Gefühl gibt, ich sei die einzige Frau im Raum für ihn… WAS AUCH STIMMT.)

Hautkrebsprävention: Das Gespräch mit Dr. Piotr Michel-Dziunycz von der DKZ Zürich (Hey Pretty)

Sorry, zurück zur OP-Technik: Hat das Labor beim entfernten Hautkrebs nicht komplett sauber abgetrennte Ränder gefunden, weiss man nach dieser «fast-live-Analyse» dafür auch genau, wo noch sorgfältig weiter gearbeitet werden muss.

Das geschieht innerhalb von 40 Minuten, entweder ein «okay», oder dann genau, wo man die Ausreisser mit den Krebszellen noch entfernen muss.

Der grosse Vorteil dieser Methode? Dass man beim Eingriff in der Regel viel weniger Gewebe entfernen muss, weil dieses «wir schneiden lieber etwas mehr, um sicher zu gehen, dass keine Krebszellen zurückbleiben» wegfällt. Der Eingriff dauert dadurch vielleicht etwas länger, aber das Resultat ist in der Regel nicht nur viel schöner, sondern auch sicherer.

Der weiterführende Schritt, in der DKZ nicht nur Hautkrebs und Hautkrankheiten wie Psoriasis, Vertiligo oder Allergien zu behandeln, sondern auch ästhetische Eingriffe vorzunehmen wie Liposuction oder Fett-Transfer, Augenlidstraffungen, Botox, Fillers und Co. war für Dr. Piotr extrem naheliegend: «Wenn man sich mit der Struktur des Gesichts gut auskennt, liegen solche Behandlungen total auf der Hand».

Vorstellung Dermatologie Klinik Zürich auf Hey Pretty Beauty Blog (Detailbild: Kosmetik)

WAS DR. PIOTR DZIUNYCZ-MICHEL ZUM THEMA HAUTKREBSPRÄVENTION ZU SAGEN HAT:

Wer regelmässig Hey Pretty liest, weiss, dass ich mich persönlich unglaublich gerne mit Menschen umgebe, die meine Message von täglichem UV-Schutz mit in die Welt hinaustragen, und da ist es ja wohl logisch, dass ich Dr. Piotr dazu auch noch ausgefragt habe, oder?

Denn er kann jetzt, auch so kurz nach der Eröffnung der Klinik, absolut bestätigen, dass er fast jede Woche einen Patienten sieht mit einem Melanom (schwarzem Hautkrebs). «Manchmal kommen Leute zu uns, die sich Sorgen machen über ein Muttermal… aber manchmal kommt auch jemand mit einem einfachen Fusspilz. Ich frage dann ‚Haben Sie in letzter Zeit eine Hautkontrolle gemacht?‘, und finde einen schwarzen Hautkrebs am Rücken.»

Genau das ist gemeint mit der Früherkennung: Viele Hautkrebsdiagnosen sind Zufallsbefunde – und es dem Team der Dermatologie Klinik Zürich ein grosses Anliegen, bei möglichst vielen Patienten wenigstens eine solche «Ganzkörperkontrolle» zu machen. Das geht ganz schnell – 10 bis 15 Minuten in den meisten Fällen – und kann so viel ausmachen! Ein Hautkrebs, der früh erkannt wird, ist nämlich gut behandelbar, ohne irgendwelche Risiken wie Chemotherapie… oder dass man gar sein Leben verliert.

So empfiehlt Dr. Michel-Dziunycz jedem Menschen, völlig unabhängig von seiner Herkunft oder Hauttyp, mindestens einmal eine Hautkontrolle zu machen. Und dann, je nach Befund und Vorgeschichte – wie viele Muttermale er hat, wieviele Sonnenbrände er hatte, ob es in der Familie Hautkrebs gibt oder ob er im Freien arbeitet – wird dann entscheiden, wann eine allfällige weitere Kontrolle sinnvoll wäre.

Und ja… es gibt tatsächlich Leute, die gar keine Muttermale haben.

Als Faustregel kann man aber sagen, dass wenn jemand 100 Muttermale oder mehr hat, sollte er diese jährlich kontrollieren lassen. Weil man da selbst schlicht den Überblick verliert.

Ganz allgemein sollte man wirklich auf sein Bauchgefühl hören: Wenn ein Muttermal «plötzlich» erscheint, oder einem vorher gar nie aufgefallen war, zeigen gehen. Punkt.

Eine gute Kontrolle für den Patienten ist übrigens, dem Dermatologen nicht von Anfang an zu sagen, welches Muttermal einen beunruhigt, sondern sich zuerst untersuchen lassen und erst danach (wie eine Art «Blindtest») dem Arzt sagen, welches davon sich allenfalls verändert hat.

Hautkrebsprävention und Dermatologie auf neuem Level: Review der Dermatologie Klinik Zürich DKZ (Hey Pretty Beauty Blog)

DAS HEY PRETTY-FAZIT:

Meine eigene Erfahrung mit Hautärzten ist zwar langjährig, aber – ganz ehrlich gesagt – nicht besonders positiv. Ich gehe, seitdem ich ca. 30 bin, alle 2 Jahre zum Skincheck, aber das ist eine ziemlich «old school»-Sache: Papierakte konsultieren, die paar Muttermale, die auf der Skizze markiert sind, anschauen und ausmessen, ein paar Notizen machen, *bangtschüssallesguet*.

Bei meinem letzten Check vor etwa zwei Monaten hatte ich aber eigentlich noch zusätzliche Fragen zu Hautveränderungen, die ich gerne beantwortet gekriegt hätte: Ich habe nämlich ein paar kleine Blutschwämmchen im Gesicht, sowie ein paar weisse Hautveränderungen an der Stirn… doch die Dermatologin wies mich nach einem kurzen Kontrollblick ab und meinte, das sei «nur etwas Kosmetisches», und sie sei nur für Hautkrankheiten zuständig.

Genau das finde absolut nicht zeitgemäss: Die Dermatologie – und auch die Behandlung von Hautkrebs – ist meiner Meinung nach absolut auch eine Sache der Ästhetik!

Dermatologie Klinik Zürich: Hautkrebsprävention und Ästhetik (Hey Pretty Beauty Blog)

Und zwar in wirklich jedem Bereich: Ob man jetzt zum Skincheck geht zur Hautkrebs-Prävention, Akne oder Schuppenflechte behandeln lassen will oder sich «nur» für einen ästhetischen Eingriff interessiert!

Darum spricht mich der ganzheitliche, und sehr individualsierte Ansatz in der Dermatologie Klinik Zürich direkt an, denn dieser «Rundum»-Service in allen Hautbelangen ist schlicht und ergreifend die Zukunft… und hat bisher (wohl nicht nur in der Stadt Zürich) klar gefehlt.

Ein «Standardprogramm» oder ein Lieblings-Treatment in Sachen Anti-Aging oder Hautauffrischung hat Dr. Piotr aber nicht, denn für ihn ist jede Haut ist völlig anders, und jeder Patient sowieso. Auf die Frage: ‚Was stört Sie denn wirklich?‘ bekommt er jeden Tag dutzende Male völlig unterschiedliche Antworten… und hat für so ziemlich jedes Anliegen eine Lösung.

Der einzige allgemeingültige Anti-Aging-Tipp, den ich aus Dr. Piotr herauslocken konnte? (Jetzt alli zäme und gerne auch dreistimmig):

«UV-Schutz».

Nach meinem Besuch in der DKZ und dem Gespräch mit den beiden Gründern und Inhabern ist für mich jedenfalls schon klar: Sie haben mit mir eine neue Patientin dazu gewonnen.

Soll ich sie schon mal vorwarnen, dass ich auch das nächste Mal noch viel mehr reden werde?

Auf einen gelungenen Start in die neue Woche, Bella!

Dermatologie Klinik Zürich (DKZ), Vulkanplatz 8, 8048 Zürich. Termine und nähere Infos hier.

Dermatologie Klinik Zürich: Praxisvorstellung und Interview auf Hey Pretty

Dieser Post wurde gesponsort: Werbung auf Hey Pretty!

4 KOMMENTARE

  1. Danka steffi, isch sehr spannend. Dermatologe häts glaub allgemein zwenig. I bin no nie bim skincheck gsi, viellicht söt i das au mol macha. Mina kundinna säg i nämli immer, sie söllends amana hutarzt zeiga wenns huutveränderiga sind wo i nid klar säga kann was es isch. A guata start in dia neu wucha….

  2. Liebe Steffi, danke für den Beitrag. Ich dachte schon lange immer mal wieder über einen solchen Check nach, jetzt habe ich gleich einen Termin gemacht, noch diese Woche!
    Liebe Grüsse und eine gute Woche, Anna

  3. @Bettina Ja gell, als Profi bist du da total im Bild… und sehr typisch: Genau wissen, was gut ist – und dann selber keine Zeit haben:-) Ich würde dir uuu fescht raten, wenigstens einmal zu gehen! Ich habe weiss Gott extreme viele Muttermale und Pigmentflecken, was es fast unmöglich macht, jeweils zu merken, wenn sich etwas verändert… aber trotzdem: GUTE IDEE:-) Baci und schöne Aabig!

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