Achtung, heute gibt’s einen Blogpost von der Sorte, die ich «Liebes Tagebuch» nenne. Keine Produkte-Review, kein Roundup von den schönsten Kaktussorten, die ich kenne, sondern die Art Feature, die nicht nur ein kleines bisschen voyeuristisch ist, sondern auch SEHR selbstgefällig.

Ehrlich gesagt hüte ich mich in der Regel davor, zu oft solche Beiträge zu schreiben (auch wenn sie in der Regel öfter angeklickt werden als Mascara-Reviews: ICH GSEENE DAS ALLES!), weil ich meine Rolle für dich und für andere Hey Pretty-Leserinnen relativ klar definiere: Ich bin deine Beauty-Expertin, nicht die Schulfreundin, die dir jeden Tag die Ohren voll nöölt mit ihren Sorgen und Ansichten.

Aber heute brennt mir ein Thema unter den Nägeln, das schon länger vor sich hin brodelt: Körperbewusstsein. Genauer gesagt? Mein Verhältnis zu meinem Körper, und wie dieses allenfalls meine beiden Teenager-Töchter Mia und Lily prägt.

Fakt 1: Ich bin dick. Nicht nur «curvy», sondern richtig dick.

Fakt 2: Ich wäre natürlich gerne etwas schlanker, aber…

Fakt 3: Ich mag mich wirklich, so wie ich bin.

Fat Mom spricht: Körperbewusstsein, und wie ich meine Teenager-Töchter erziehe (Hey Pretty Beauty Blog)

Warum genau ich das Selbstbewusstsein eines 25-jährigen israelischen Topmodels habe, das vielleicht dazu noch Molekularbiologie studiert, weiss ich auch nicht. Das war aber schon immer so. Und je älter ich werde, desto glücklicher bin ich darüber, dass ich mich selbst so richtig mag. Denn es wird mir immer klarer, dass das überhaupt nicht die Norm ist und dass bei mir offensichtlich irgendwelche Sicherungen anders geschraubt sind als bei vielen Frauen.

Ich weiss, du sagst jetzt: «Schön für dich, Steffi. Ich lasse auch ein paar bunte Luftballone für dich steigen». Aber der ganze Selbsterkenntnis-Kram hat einen aktuellen Aufhänger, denn ich bin nicht nur Bloggerin, sondern (und in erster Linie) Mutter von zwei wunderbaren, manchmal auch total nervtötenden aber wahnsinnig spannenden Mädchen. Oder besser: jungen Frauen.

Und ich frage mich wirklich, wie sich die Tatsache, dass sie eine dicke, aber glückliche Mutter haben, auf ihr eigenes Selbstbewusstsein und auf ihre eigene Körperwahrnehmung auswirkt.

Hey Pretty mit ihren wundervollen Töchtern

Mia und Lily sind jetzt 15 und 13 Jahre alt und in der Pubertät: Sie sind eigentlich gar keine Mädchen mehr, sondern junge Frauen. Sie haben mich im Laufe ihres Lebens schon dünner «gekannt», und durchaus auch mitbekommen, wenn ich mal anders gegessen habe als der Rest der Familie. Das Vorleben und auch Zelebrieren einer genussvollen, ausgewogenen Esskultur war mir schon immer wichtig, und es gibt fast nichts, das sie nicht essen – Salat und Gemüse geht fast immer.

Trotzdem habe ich die ganz normalen Mami-Sorgen und ich weiss genau, dass es ein Prozess ist, seinen eigenen Körper kennen- und lieben zu lernen – nicht nur in der Pubertät. Die Mädels wachsen gerade in ihre Körper hinein und ich wünsche mir sehr, dass sie dies auf eine gesunde, glückliche Art tun können.

Ich habe nie ein grosses Theater um «viel oder wenig essen» gemacht, achte mich aber trotzdem darauf, dass sie genug essen und nicht plötzlich irgendwelche komische Macken entwickeln. Es gab in den letzten Jahren auf diesem Weg auch Phasen, in denen sie mal ein bisschen runder, mal ein bisschen schmaler… aber da sie immer noch im Wachstum waren, hat sich das meist wieder ausgeglichen.

So war Lily auch während ein paar Jahren eher etwas runder als Mia im selben Alter, doch – wie ich erwartet hatte – hat sich das besonders im letzten Jahr wieder ziemlich ausgeglichen, da sie auch plötzlich einen halben Kopf wuchs und mich schon bald eingeholt hat (noooo!). Und da gab es vor ein paar Monaten einen totalen Schlüsselmoment dazu, als einer unserer Freunde – der die 13-jährige Lily schon länger nicht mehr gesehen hatte – zu ihr sagte: «Läck, du hast aber schön abgenommen! Toll siehst du aus!».

Ohne gross zu überlegen und auch ohne eine Sekunde zu zögern fuhr ich ihn an und sagte  ziemlich deutlich, dass ich das nicht wolle, dass man meine Kinder für ihren Körper lobe oder tadle. Superdirekt und (wie ich finde) auch ziemlich ruppig, sodass ich mich danach – unter vier Augen – auch entschuldigt und meinen Standpunkt dazu erklärt habe. Aber vielleicht nicht gut genug, denn..

Mir ist es wirklich ein grosses Anliegen, dass sich (meine) Kinder nicht darüber definieren, ob sie nun dick oder dünn oder hübsch oder hässlich sind.

«Beauty» ist zwar mein Business, aber Schönheit kommt in so vielen Formen daher, dass es ohnehin unmöglich ist, einem Ideal zu entsprechen.

Fat Mom spricht: Körperbewusstsein, und wie ich meine Teenager-Töchter erziehe (Hey Pretty Beauty Blog)

Ich möchte, dass sich meine Töchter freuen an ihren ausdrucksstarken Augen oder ihren perfekt geformten Zehen… aber noch viel mehr an ihrer Empathie, ihrer Begabung, sich Witze zu merken oder an ihren weitreichenden Talenten, die sie vielleicht erst noch entdecken werden. Natürlich hat Lily auch schon bemerkt, dass sich ihr Körperbau ändert – und sie freut sich ziemlich sicher auch daran. Auch Mia ist sich bewusst, dass sie «Glück» hat mit ihren langen Gliedmassen. Wir reden auch regelmässig darüber, wie sich die Erwartungen und Ideale ständig ändern und ich glaube wirklich, dass sie beide eine recht «gesunde» Einstellung haben zu sich. Trotz Pubertät, in der auch vieles einfach nur blöd ist.

Trotzdem frage ich mich, ob es sie prägt (und prägen wird), dass ihre Mutter dick ist. Sehen sie in mir, dass es nicht darauf ankommt, welche Jeansgrösse man trägt? Oder hoffen sie unausgesprochen, dass sie niemals so rund werden wie ich? Ich weiss es nicht genau, aber ich hoffe sehr, dass es das Erste ist.

Und jetzt… verstehe mich bitte nicht falsch: Ich propagiere hier keinesfalls, dass man gar nicht über Körper(formen) reden darf.

Ich habe selbst schon zweimal in meinem Leben richtig viel abgenommen (hier kannst du darüber lesen), und freute mich ehrlich gesagt immer, wenn ich darauf angesprochen wurde. Dann habe ich immer bereitwillig erklärt, dass Weight Watchers total gut funktioniere bei mir (ich war wirklich ein wandelnder Werbespot) und hatte vor allem auch wirklich Verständnis dafür, dass mich auch Leute aus dem Quartier, mit denen ich noch nie gesprochen hatte, darauf angekickt haben.

Ich war ja auch stolz darauf, was ich geleistet hatte: Abnehmen ist echt hart. Und auch stolz darauf, wie ich ausgesehen habe.

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht gerne wieder 70kg schwer wäre: Ich habe mir damit gut gefallen. Aber auch mit 80kg, 90kg oder aktuell schon fast im dreistelligen Bereich (iik!).

Ich sehe mich im Spiegel und finde jetzt im vollen Ernst: «Nöd schlächt, Alti.»

Vielmehr als meinen dicken Arsch oder meine Patschärmchen sehe ich kleine Fältchen um meine Augen, vielleicht eine platte Frisur oder ein neuer Pulli, der komisch sitzt: Die Dinge, die ich an mir sehe, die mir nicht gefallen, sind allesamt Details, die tagesaktuell austauschbar sind und nur meine Verpackung ausmachen, nicht mich selbst.

Fat Mom spricht: Körperbewusstsein, und wie ich meine Teenager-Töchter erziehe (Hey Pretty Beauty Blog)

Having said that, bin ich im Moment an einem Punkt angelangt, an dem ich auch aus gesundheitlichen Gründen abnehmen muss: Ich propagiere hier keinesfalls, möglichst übergewichtig zu sein, im Fall. Denn mit zunehmendem Alter verträgt es auch der Körper einfach schlechter, so viele Pfunde herumzuschleppen – und meine Knie und mein Bindegewebe machen inzwischen genug Probleme, dass ich einfach mal wieder ein Stück abnehmen muss, um mich wieder schmerzfrei bewegen zu können. STAY TUNED FÜR GEJAMMER.

Aber es macht mich schon ungeheuer stolz, dass meine Mädchen Dinge sagen wie: «Das ist so out, dass man sich wegen dem Gewicht runtermacht!» und dass sie selbst finden, dass ihre Generation Body Positivity nicht nur als Hashtag benutzt, sondern auch lebt. Sie kapieren, dass es genug Dinge gibt, die wichtiger sind als die Figur:

Dass man sich stark fühlt. Dass man sich verstanden fühlt. Dass man sich ausdrücken kann, dass man mitfühlen und mitreden kann. Und dass man sich mit Menschen umgibt, die genau das an einem lieben.

Die, die suggerieren wollen, dass alles noch viel, viel besser wäre, wenn man in eine Grösse 36 passen würde, kann man getrost vernachlässigen.

Ui, das war jetzt wirklich sehr hart an der Grenze zum Hashtag #blessed, über den ich unter vorgehaltener Hand so viele Witze mache. Und es tut mir leid, dass ich hier die Kitsch-Fackel nicht nur angenommen habe, sondern deutlich über die Ziellinie hinaus getragen habe.

DIE PREDIGT IST VORBEI, DAS TAGEBUCH VOLL.

Für hüt. Aber ich werde Mia und Lily bitten, diesen Blogbeitrag zu lesen und dann mit ihnen darüber reden. Denn so ungern ich Christina Aguilera auch zitiere… wir sind alle verdammt «Beautiful»!

Morgen gibt’s im Fall wieder total gewohnt Beauty-News, ich schwörs. Aber dankä fürs Lesen – und falls du deine Gedanken dazu auch teilen möchtest, kommentiere bitte unbedingt.

Lövlöv und Happy Thursday, du Schöne!

Fat Mom spricht: Körperbewusstsein, und wie ich meine Teenager-Töchter erziehe (Hey Pretty Beauty Blog)

Weil ich mir einbilde, dass ich eine Zukunft hätte als Street Style-Model: Pulli und Kappe von H&M, Hose von C&A, Mantel von COS, Sneakers von Adidas, Tasche von Louis Vuitton, Attitüde von Steffi.

39 KOMMENTARE

  1. Danke für diesen tollen Beitrag Steffi! Ich schwanke seit der Pubertät immer auf und ab und bin momentan grade wieder in einer “auf”-Phase. Ich bewundere die Body Positivity Bewegung schon länger aus der Ferne und fluche immer wieder vor mich hin, dass ich es noch nicht geschafft habe, einfach happy mit der Figur zu sein, die ich habe – wie auch immer die gerade aussieht. Hoffentlich schaffe ich es irgendwann genauso eine gesunde Einstellung zu meinem Körper zu haben wie du sie hast und deinen beiden Mädchen weitergibst. 🙌🏼👍🏼

    • @Tanja: Danke für die lieben Worte – und ich freue mich, dass du dich auch grad echli wiedererkennst:-) Stützen wir uns doch gegenseitig, und bevor ich zu kischtig werde… du bist auf jeden Fall WUNDERSCHÖN!

  2. Wie wahr … super Post Steffi! Die heutige Gesellschaft mit ihren vorgespielten Idealen macht das nicht ganz einfach. Unsere Teenager Girls müssen sich ziemlich schnell ein dickes Fell zu legen.

    • @Barbara: Danke dir! In Sachen Instagram und Co. ist es natürlich dienlich, dass meine Mädels schnallen, dass man soooo viel perfektionieren und korrigieren kann in Fotos (auch mit Filtern etc.). Trotzdem müssen wir ihnen glaubs immer wieder versichern, dass wir auch so perfekt sind: Pickel, Bad Hair Days und Büüchli inklusive! Baci auch an deine Prinzessin!

  3. Hoi Steffi,
    Danke für diesen Artikel, wie schon mehrfach erwähnt, liebe ich deine Art zu schreiben sehr 🙂 Danke nochmals deswegen ❤️
    Das heutige Thema hat mich mein ganzes Leben beschäftigt und geprägt! Ich war vor 2 Jahren über 100 kilo, mein zwei Jungs (7 und 11) mussten sich von ihren Schulkameraden öppe die einen fiesen Spruch wegen mir anhören lassen, Kinder sind brutal, ehrlich und gemein ..
    März 2016 habe ich den Entschluss gefasst, nicht mehr so durch das Leben zu gehen, auch weil ich nicht mehr meinen Kids hinterher laufen konnte ohne schlimme Knieschmerzen zu haben! Ich habe mein Gewicht halbiert, ja, aber mit sehr sehr viel Geduld und Arbeit ….
    ich finde es super, dass du das deinen Girls so vermittelst und ihr über das Thema Körper spricht, gerade bei Mädchen die in der Pubertät sind, ist es umso wichtiger ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper zu haben
    Nun komme ich zum Abschluss von meinem Bericht, ich kenne beide Seiten als einmal “dicke Zejnepe” und jetzt als “schlanke Zejnepe” und ich finde es krass wie man anderst angenommen wird in unserer heutigen Gesellschaft … wünsche dir einen schönen Tag! Danke

    • Liebe Zejnepe! Jetzt auch «offiziell» als Antwort: Danke für deine Worte, und CHAPEAU für deine grossartige Leistung! Ich finde es super, dass du das durchgezogen hast… auch der Gesundheit zuliebe. Und du weisst wohl auch: Ob dick oder dünn – für deine Jungs bist du einfach das perfekte Mami (das ihnen jetzt auch nachrennen kann, höhö). Hugs und merciii!

  4. Ein toller Artikel. Schönheit definiert sich über eine positive Ausstrahlung und ein gutes Körpergefühl. Dennoch ein paar Kilos weniger, bringen dir sehr wahrscheinlich gesundheitlich eine Besserung. Mach weiter so 👏👏👏👏

  5. Steffi, du Herz. Was für ein Supertext! Ich hab bitzli Hühnerhaut und bitzli Tränen in den Augenwinkeln. Deine Herangehensweise zum Thema ist so wichtig. Denn ob zu viel oder zu wenig, recht ist es nur auf den gefotoshoppten Plakaten. Ich LIEBE deine Schreibe.

  6. Liebe Steffi
    Ich starte jeden Tag mit Deinem Blog und liebe, wie Du schreibst: witzig, persönlich, ehrlich, direkt.
    Du bist als Person spürbar und das hat Gewicht…
    Habe den weight watcher Artikel gelesen; die Person vor dem Spiegel wirkt traurig, abgekämpft, inszeniert.
    Ich glaube nicht, dass mir diese „Zicke“ mit ihren Beauty-Tipps den Tag verschönern könnte!

  7. Danka für din tolle text. Früher und damit meine ich bis vor ca. 15 jahren war ich eigentlich immer schlank in schlechten phasen manchmal auch zu dünn. Habe viel getanzt oder mich sonst oft bewegt und musste mir nie gross überlegen was ich esse. Dann hat sich das geändert, ich habe weniger sport gemacht und zugenommen. Mehr gegessen, mit weight watchers abgenommen und danach wieder zugenommen und jetzt bin ich so schwer wie noch nie. Und nein, es geht mir nicht gut damit, denn meine gelenke und muskeln mögen das gar nicht. Ja, ich sollte abnehmen, aber es fällt mir extrem schwer. Steffi, was machst du jetzt um abzunehmen? Und nöölen übers abnehmen darf man immer, denn es ist blöd. 😉 i wünscha diar ganz an schöna tag und viel erfolg.

  8. Ach Steffi, du bist einfach toll ♥️
    Man spürt dich so richtig, beim Lesen.
    Gewicht ist auch mein Thema.
    Töchter und ihr Verhältnis zu ihrem Körper auch.
    Ich habe mein halbes Leben lang diätet, aufgehört, als meine damals 13-Jährige vor jedem Essen auf die Waage stieg.
    Dann natürlich zugenommen…..

    Bis letzten Herbst hätte ich deinen Beitrag Wort für Wort auch schreiben können.
    Inzwischen bin ich 11kg leichter und es geht noch weiter.
    Anlass: wie bei dir Schmerzen, Gelenke, Muskeln.
    Ich habe eine OP vor mir (neue Hüfte) und will dann, im Sommer, leichter sein.
    Das ist mein Ansporn, nicht mein Aussehen, obwohl, ganz ehrlich, ich gefalle mir schlanker besser.
    Und es ist eben auch nicht lustig, wenn die fitten Freunde (alle wie ich über 60) mit einem Tralala die Berge hochlaufen, während ich beim Gedanken daran schon fast in Tränen ausbreche…..

    Ich finde mich nach wie vor attraktiv, trotz Dicksein (und dich auch! Sehr!)
    aber jetzt soll was runter.
    Damit das Leben, das Tanzen, das Treppensteigen leichter wird!
    Baci! 💋💋

  9. Sehr sehr schöner Artikel, Steffi! Und ich bin überzeugt das „chunnt me aus guet“ mit deinen Töchterli’s 🙂 Ich war von ca. 8 – 25 ein wandelndes JoJo (mal dünn, mal dick, mal irgendwas zwischendrinn). Dank Weight Watchers (auch ich bin vollends vom Programm überzeugt!!) kann ich seit ca. 4 Jahren mein Gewicht mit Schwankungen von +/- 3-5 Kilo halten und bin zufrieden, so wie ich bin. Ich habe auch keinen halben Nervenzusammenbruch mehr, wenn meine Lieblingsjeans mal wieder zwickt. Wieso? Weil ich mich trotzdem zufrieden und schön fühle, egal ob nun 2 Kilo mehr oder weniger. Juuuuup, hat zwar bisschen gedauert, mich so zu akzeptieren, wie ich bin, aber dafür klappts nun umso besser 🙂 Wirst du auch wieder WW machen? Voll cool jetzt mit App & so (:

  10. Steffi – beeindruckend! Werte wie du sie lebst, wie die du sie vermittelst werden deine Kinder gewiss in ein glückliches Leben begleiten. Ich habe deine Zeilen mit grossem Interesse gelesen. Ich bewege mich meistens auf unsicherem Terrain bezüglich meiner Erscheinung (Typ knochiger Klapperstorch – naja – wer will schon wie ein Vogel aussehen?). Dabei weiss ich doch, dass es definitiv auf den Charakter und andere Werte ankommt im Leben. Aber man vergisst es halt ab und zu – leider.

    Dein Artikel tut so richtig gut! Danke Steffi – für deine Offenheit, deine Einstellungen und dafür, dass du mich daran erinnert hast, dass man sich immer aufs Wesentliche im Leben konzentrieren soll. Grossartig 🙂 Du bist grossartig!!!

  11. Ohhhh, ihr Lieben! Ich freue mich im Fall gerade riesig über eure bezaubernden Feedbacks! Ahhhh, das berühmte Tagebuch ist eben mängisch doch toll! Viele, vielen Dank für eure Kommentare und Inputs, sie bedeuten mir wirklich sehr viel!

  12. Habe deinen heutigen Beitrag verschlungen – wow du sprichst mir aus dem Herzen liebe Steffi!!!! Ich habe auch zwei Girls (8 und 11) und muss oft jetzt schon über das Thema Aussehen bzw. Gewicht diskutieren, Help !!! Da es immer wieder mal so „nette“ Schulgpsänli gibt, die an ihrem Aussehen rummeckern. Vorleben ist wirklich das A und O finde ich und reden, immer wieder reden. Ich möchte, dass meine Girls sich einen Sch…. kümmern was die anderen über ihr Aussehen denken und das ist harte Arbeit (da rede ich aus Erfahrung) aber das ist es mir wert. Und wie du ja selbst schreibst, bist du happy und zufrieden mit deinem Aussehen und da wären wir wieder beim Thema vorleben…….und dazu eine grosse Portion Mamaliebe tut auch immer rüdig gut, gell 🙂
    Mach weiter so und habs gut !

    • @Corinne! Gell… es ist schon verrückt, wie sich die Girls auch gegenseitig ansticheln können, nur mit dem Gewicht! Ich finde es auch uuu wichtig, dass wir ihnen eben nicht vorleben, dass die Tagesform (psychisch) vom Tagesgewicht abhängig sein darf. Ich bin sehr fest dafur: Wenn man unglücklich ist mit seinem Gewicht, dann soll man es ändern. Süscht lieber in Dinge investieren, die Spass machen!

  13. Liebe Steffi, so toller Artikel ❤️ Deine Art und dein Schreibstill ist so cool.
    Ich war selber sehr übergewichtig, habe mit einem Magenband abgenommen. Leider hatte ich nach 4 Jahren bei der Geburt der zweiten Tochter mega Komplikationen und war ein halbes Jahr im Spital. War dann zu dünn, musste künstlich ernährt werden und hatte keine Kraft.. Ich habe beide Seiten erlebt.. momentan bin ich stabil, habe ein gutes Gewicht von 64kg (war mal das doppelte so schwer). 🙈
    Egal wie man ist, die wahre Schönheit kommt echt von innen.. die Ausstrahlung ist wichtiger als das Gewicht. Ich sage hauptsache man ist gesund.. alles andere ist nebensache ❤️😘

    • @Serap Ui neiii! Dann weisst du auch genau, worum es geht, oder? Du kennst tatsächlich beide Seiten und kannst wirklich sagen, dass die Gesundheit vor ALLEM steht. Ich freue mich, dass es dir heute gut geht!

  14. Liebe Steffi. Super Artikel. Danke Dir. . Wie schön (im wahrsten Sinne des Wortes) sind Transparenz und Authentizität. Nicht zu topen an Attraktivität. Hat mir grad sehr gut getan. 🙂

  15. Liebe Steffi, ich habe dich immer bewundert, wie stolz du deinen Hintern durch die HB-Bahnhofshalle balanciert hast – stolz und ohne Hemmungen, mit kurzem T-shirt. (Da warst du erst meine Schwiegerfreundin…). Das hat mich soo beeindruckt, dass ich mein Gewicht auch hemmungslos durch die Welt trage. So banal es tönt, für die Kids ist ein fröhliches Mami tausend Mal mehr wert als eine Kalorienzählerin. Und fröhlich und interessant bist du alleweil! Wir wissen ja, wie unmöglich die ständig abnehmenden Kolleginnen sind – kein anderes Gesprächsthema! Mein Arzt hat mir einisch gesagt, es gibt dünne Menschen-Typen, es gibt mollige Menschen-Typen – wollen sie wirklich dauernd um ihr Gewicht kämpfen und die schönen Momente im Leben dadurch verpassen? Et Voilà!

    • @Rosmarie Aaaaah, meine Lieblings-Schwiegermama! Hahaha, danke für die Erinnerung, dass es auch vor 25 Jahren schon so war mit mir. Und mich nervt es genau so, wenn alle nur noch vom Abnehmen reden, aargggh! Ich han di au gern!

  16. Ich bin begeistert von deinem mutigen und positiven Beitrag. So schön von einer Bloggerin solche Statements zu lesen. Lass dir den Prosecco nicht vermiesen. Schön, dass man nicht nur mit Oberflächlichkeit Erfolg hat. Kompliment liebe Steffi.

  17. Liebe Steffi Meinen 2 Teenie Töchtern habe ich auch nie etwas zum Essen gesagt. Sie mussten auch nie aufessen – nur probieren (mit Ausnahme vom verhassten Broccoli). Sie sind normal schlank und haben ein vollschlankes Mami. Das Mami soll jetzt Abnehmen aus gesundheitlichen Gründen (Knie und so…). Wenn du startest mit deiner Diät (welche auch immer du wählst) bitte gib Bescheid. Irgendwie motiviert mich so was zum mitmachen, so à la Biggest Loser aber freundlich. Liebe Grüsse & mach weiter so!

    • @Gabi: Auuu jaaaaaa, das fände ich im Fall super, wenn wir uns gegenseitig ein bisschen motivieren könnten! Ich bin im Moment echli am Planen, wie ich den Alltag gestalten will und melde mich sonst auch gerne auf Facebook dazu. Zur Zeit denke ich, dass ich mich auf meinen bevorzugten Essrhythmus fokussiere, da ich im Alltag meist am Morgen Hunger habe, mittags aber eher nöd und abends dann wieder (und auch gerne koche). Ich melde mich… und jetzt schon: DAUMENDRÜCK!

  18. Steffi, ich „liebe“ Dich. Ich liebe deine Posts alleine schon auf Grund der Art WIE du schreibst. Aber auch WAS du schreibst ist volle Kanone. BRAVO und grosses Kompliment. Du bist authentisch, lustvoll und voller Lachfältchen und stehst mit beiden Beinen auf der Erde. Dass du zu deinen Pölsterchen stehst, rundet das Ganze noch zusätzlich positiv ab. Aus meiner Sicht bist du deinen süssen Töchter ein tolles Vorbild und dies in vielerlei Hinsichten.Danke für diesen ehrlichen und wundervollen Blog. :-*

  19. Danke steffi für diesen tollen und sehr persönlichen text!!!! Ich finde dich GROSSARTIG und da darfs ruhig auch ein bisschen mehr sein! Du hast so eine tolle ausstrahlung und bist auch in natura extrem nett und symphatisch! Bewundernswert und ein tolles vorbild für fast alle frauen – nicht nur für deine töchter ! Toller text, tolle frau!

  20. Ein toller Artikel, danke!! Unsere Kinder sind noch klein, aber ich ahne, dass das Thema Figur und Gewicht bei der Tochter (8 Jahre) bzw. in ihrem Umfeld früher losgehen könnte, als mir lieb ist… Und ich hoffe, dass wir die Klippen dann umschiffen können! Ich war selber seit Kind an eher mollig, später auch dick. Und habe auch darunter gelitten. Irgendwann habe ich dann mit einem Online Programm etwa 20 Kilo abgenommen und habe das Gewicht seither mehr oder weniger gehalten, auch nach den Geburten der Kinder. Das Thema ist für mich aber schon immer präsent, so zufrieden mit mir selber wie Du Dich beschreibst, bin ich nicht oder auf jeden Fall nicht immer. Für die Kleinen ist es mir wichtig, dass ums Essen kein Trara gemacht wird. Sie müssen nicht aufessen – und bekommen auch dann Dessert! – werden ermutigt Dinge zu probieren und sollen das Essen in erster Linie geniessen, egal, ob es Rohkost ist oder Berliner. Also – danke für Deinen „Liebes Tagebuch“ Post, ich habe den sehr gerne gelesen und er hat mich zum Nachdenken angeregt!!

  21. Liebe Steffi, ich habe soeben gesehen, dass du im Mamablog vom Tagi auch deinen (etwas gekürzten) Text veröffentlicht hast.
    Und die teilweise bösartigen und extrem abwertenden Antworten hab ich auch gelesen.
    War zu erwarten, dass dort die immer gleichen Besserwisser die immer gleichen verächtlichen Posts hinterlassen.
    Was ich sagen will: Mach dir nichts draus!
    Hier wirst du geliebt und geschätzt für das, was du bist – ein empathischer, liebevoller Mensch und eine tolle (und humorvolle!) Frau!

    Schön, dass wir hier so respektvoll miteinander umgehen.
    Selbstverständlich ist das nicht und demzufolge finde ich auch alle Leserinnen und Posterinnen hier einfach toll! ♥️

  22. Hammer Text liebe Steffi!
    Ich habe zwar „nur“ ein Göttimeitschi, aber genau die Thematik trifft auf sie & ihr Mami zu.
    Die machen das Beide nämlich auch genau nach deinem Credo!
    Scheissegal, ob du mal mehr, mal weniger auf die Waage (wer hat schon so einen Staubfänger zuhause?) bringst – schon allein dein Humor macht dich unglaublich sexy!
    Weiter so little Miss Sunshine 😉

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