Thursday is, äh, Travel-Day auf Hey Pretty. Habe ich jedenfalls soeben beschlossen. Denn auch wenn mein London-Trip inzwischen ein paar Wochen zurückliegt, bin ich schon für die nächste Reise am Packen: Heute Nachmittag fahre ich nämlich ratzfatz nach Paris für einen aufregenden Beauty-Launch! Natürlich bist dann auch dort mit dabei, aber zuerst wollen wir uns ein bisschen in London Grooves baden, in Ordnung?

Hey Pretty and Hoi Berlin in London: Shopping and Food Tips

Der Grund des London-Weekends war der Besuch eines Blogger-Workshops mit Freundin Claudia von Hoi Berlin, welches extrem inspirierend war, lies‘ hier. Doch wir wollten ja noch ein bisschen Arbeit mit Spass verbinden und haben gleich ein Wochenende daraus gemacht. Aufhängt an unserer ziemlich coolen Homebase, The Good Hotel!

WHERE WE STAYED:

Good Hotel, Royal Victoria Docks, London (Nacht im Doppelzimmer ca. 80 Franken)

Good Hotel London: Review and Image by Hey Pretty Beauty Blog

Eine meiner London-Macken ist, dass ich – wenn immer möglich – über Heathrow Airport fliege und dann den Heathrow Express benütze, da der Schnellzug wirklich die zuverlässigste Connection ist in die City und dich direkt am Paddington Station rausspuckt. Und von da aus bist du mir der Tube ratzfatz überall.

Nur doof, wenn man zuerst die Flüge bucht (Heathrow!) und erst dann schnallt, dass das Hotel, das man testen darf, gaaaaanz im Osten von London ist. Buchstäblich direkt neben dem London City Airport. AARGGGGGGH!

Aber auch Claudia nahm es mit Humor. Und wir hatten so viel zu Besprechen nach unserer Ankunft am Flughafen (sie wohnt ja in Berlin), dass unsere Quer-Durch-London-Reise via Zug, Tube und Docklands Light Railway ins The Good Hotel im Nu vorbeiging.

«Ui nei! Schwümmt das Hotel?» fragte Claudia sofort, als wir über den breiten Steg ins (ja!), im Wasser stehende Good Hotel eintraten. Was aussieht wie ein riesiges Hausboot ist aber tatsächlich fest verankert, und zwar in einer der vielen Buchten der Themse, direkt neben der lustigen Luftseilbahn der Emirates.

Lobby of the Good Hotel London Victoria Docks, Image and Review by Hey Pretty

Good Hotel London: Review by Hey Pretty

Lobby of the Good Hotel London Victoria Docks, Image and Review by Hey Pretty

Emirates Air Line next to the Good Hotel London (Image by Hey Pretty)

Ich habe im letzten Winter schon vom frisch eröffneten Good Hotel gelesen, da das Konzept ziemlich einzigartig ist: «one day, all businesses should be social businesses», und machen ganz schön was vor. Hier werden Arbeitslose angestellt und umgeschult, die lokalen Unternehmen unterstützt in Sachen Essen und Services. Mehr zu ihrer Philosophie, dass Reisen einen positiven Einfluss auf den Ort und seine Umgebung haben soll, kannst du hier nachlesen.

Die Zimmer sind, wie auf einem Schiff, ziemlich klein und schon fast Kojen… aber ich habe in der Stadtmitte Londons schon ähnlich kleine Hotelzimmer zum doppelten Preis, und die Betten waren superbequem und alles blitzblank sauber und stylish eingerichtet.

Zimmer im Good Hotel London, Image und Erfahrungsbericht by Hey Pretty

Zimmer im Good Hotel London, Image und Erfahrungsbericht by Hey Pretty

Die weitläufigen Aufenthalts-«Inseln» im Parterre des Hotels sind toll, es findet hier wirklich jeder ein Plätzchen, und das Frühstücksbuffet wirklich super. GUACAMOLE FOR BREAKFAST? Jaaaa!

Frühstück im Good Hotel London (Erfahrungsbericht Hey Pretty)

Good Hotel London: Review by Hey Pretty

Good Hotel Sitzecke, Review von Hey Pretty

Claudia und ich haben zwar mega gut gepfuust im Good Hotel, aber wir haben natürlich auch einiges unternommen neben unserer Blogging Academy!

Hey Pretty und Hoi Berlin in London: What to do in Shoreditch

WHAT WE DID:

Natürlich konnte die Oxford Street nicht fehlen – die haben wir gleich am Freitag noch abgehakt (und sexy Dinge gemacht wie bei Marks & Spencer Unterwäsche kaufen), aber dieses Mal habe ich versucht, meine bekannten «stomping grounds» ein bisschen zu verlassen und Neues zu entdecken. Das hiess, dass Claudia und ich neben einer Runde Shopping in Covent Garden und um die Carnaby Street herum, wo ich unter anderem diese Hübschigkeiten entdeckte…

Zwemmer Design & Architecture Shop London

Unicorn Earrings by Yellow Owl Workshop

Als Claudia und ich in Covent Garden ein indisches Pärchen sichteten, die sich gerade ein Eis auf einer riesigen weissen Wolke gönnten, mussten wir sofort wissen, woher sie es hatten. Und sind offenbar auf einen der neusten Gastro-Hypes gestossen…

Milk Train London: Ice Cream on Candy Floss?

Milk Train London: Queue in Covent Garden (Image by Hey Pretty)

Eine verrückte Warteschlange, oder? Und die Engländer sind doch immer so geduldig! Wir nicht – wir hatten zu fest hunger – aber man bestätigte uns, dass das Glacé auf Zuckerwatte bei Milk Train «incredible» sei.

Tags darauf ging es nach Shoreditch bei schönstem Wetter, wo wir während Stunden richtig gemütlich gebummelt haben!

Spitalfields Market Diner, East London (Image by Hey Pretty)

Spitalfields Market, East London (Image by Hey Pretty)

Claudia hat gegluckst vor Glück, als sie in diesem Shop im Boxpark Shoreditch – einer Art Pop-Up-Einkaufs-Mall aus lauter Containern – ihr absolutes Lieblingshäschen Miffy entdeckte…

Boxpark Shoreditch, Image by Hey Pretty (and Hoi Berlin)

East Christ Church Spitalfields (Image by Hey Pretty)

Labour & Wait war weit oben auf Claudia’s Must-See-Liste: Der kleine Shop verkauft lauter schlichte, schöne Geräte und Alltagsgegenstände, und ich verlor sie fast für eine halbe Stunde, höhö. Mehr dazu hier auf Hoi Berlin!

Labour and Wait London (Review und Reisebericht auf Hey Pretty)

…und für mich war in Shoreditch eine Adresse total wichtig: Ich wollte unbedingt die neuen Foundations der Überflieger-Beautymarke The Ordinary kaufen gehen, und Deciem, deren «Mutterhaus», hat vor ein paar Monaten einen Shop direkt am Spitalfields Market eröffnet.

Deciem Shop London Shoreditch (Image by Hey Pretty)

Shopping at Deciem's Shoreditch Store (or trying to!), Image by Hey Pretty

The Ordinary Colors (sold out) at the Deciem Store London

Ummm, ich war nicht die Einzige, die sich eine Ladung The Ordinary Colors holen wollte! Restlos ausverkauft, nur noch die Tester (die laut Ladenpersonal auch ständig geklaut werden)… aber immerhin konnte ich ein paar meiner Hautpflege-Basics von The Ordinary ergattern. Was für ein verrückter Erfolg die Kanadier doch feiern! Ich werde wohl warten müssen, bis Sandra im Juli nach London geht!

Wer Düfte liebt, sollte unbedingt auch noch bei Le Labo (61 Redchurch Street) vorbeischauen: Diese Parfums sind ziemlich einzigartig und ein Erlebnis zum Erschnuppern!

Le Labo Perfumes London Shoreditch (Image by Hey Pretty)

 

WHAT WE ATE:

Nach dem feinen Frühstück im Good Hotel (Hummus und Guacamole an einem Frühstücksbuffet? WARUM MACHEN DAS NICHT ALLE!) hatten Claudia und ich zwar genügend Kalorien geladen, dass die Sightseeing- und Shopping-Exkursionen beschwingt angepackt werden konnten… aber auch die glücklichste Touristin muss irgendwann mal ausspannen und ihren Hunger Durst stillen.

Dinner at Masala Zone Soho, Image by Hey Pretty

Sushi bei Yoobi in London (Hoi Berlin and Hey Pretty)

Feines Sushi gibt’s bei Yoobi (38 Lexington Street) , und im indischen Restaurant Masala Zone in Soho (9 Marshall Street) hatten wir ein umwerfendes Butter Chicken – totally gluten free, natürlich.

Auch wenn ich schon mal darüber berichtet habe: Bei Honest Burgers gibt’s einfach superleckere Hamburger und Onion Rings!

Diesmal in der Filiale am Covent Garden (33 Southhampton Street), mit dem besten Sitzplatz für People Watching. Wer hätte gedacht, dass man so oft angezwinkert wird, wenn man in einem Schaufenster sitzt und extrem unanständig einen Burger ins Gesicht drückt? Single-Freundinnen, da müsst ihr hin! Ich schwörs!

Graffitti in Shoreditch (Image by Hey Pretty)

WHAT YOU SHOULDN’T MISS:

Also, ich glaube, diese Milk Train Wolken-Glacé-Sache lässt mir keine Ruhe, bis ich wirklich eines probieren kann! Für den nächsten London-Trip würde ich dir auch einen Besuch im funkenagelneuen The Ordinary-Store in Covent Garden ans Herz legen, und falls du zwischendurch auch e bitz Kultur haben willst, sind ein paar Stunden im V&A Museum mit Scones-Pause im wunderschönen Tea Room einfach HERRLICH.

Für den nächsten Stay kann ich dir das Good Hotel wirklich wärmstens empfehlen: Uns hat das coole Design, die einzigartige Location im Wasser und das superfreundliche Personal sofort begeistert. Die Anreise aus Central London muss mit einberechnet werden, aber das Good Hotel liegt so nahe am City Airport, dass jeder hohl wäre, NICHT von da aus zu fliegen, hüstelhüstel.

Hey Pretty London Tips: Covent Garden

Und für mich als Pseudo-London-Expertin war die Entdeckungstour durch Shoreditch eine ganz neue Erfahrung, die meine tiefe Liebe für London nur noch gestärkt hat. Im nächsten Leben heirate ich einen reichen Engländer HARRY, VERGISS MEGHAN! und werde in einem dreistöckigen Viktorianischen Townhouse wohnen, irgendwo in Mayfair.

Oder ächt doch East London?

Good Hotel London, Royal Victoria Docks, Western Gateway, London E16 1FA, UK. Bei Direktbuchungen spendet das Good Hotel jeweils £5 an das NGO-Projekt Ninos de Guatemala.

Good Hotel London: Review by Hey Pretty

*Uns wurde eine der beiden Nächte im Good Hotel London offeriert, alle Meinungen zum Hotel sind aber meine Eigenen!

5 KOMMENTARE

  1. Ganz herzlichen Dank für die super Tipps. Kann es kaum erwarten, mal wieder nach London zu gehen. Zum Beispiel für die Hokusai Ausstellung… Nur noch bis August.

  2. Schon ein bisschen unverschämt uns das unter die Nase zu reiben wieviel spannender das Dasein als Beautybloggerin im Gegensatz zu dem einer Hausfrau ist… aber es sei dir gegönnt und den Blog deiner Freundin finde ich recht cool und übersichtlich.
    The Colours von The Ordinary wird übrigens jetzt fleissig ausgeliefert, meine drei Flaschen haben sich wohl schon auf den Weg gemacht. Bin ich die einzige die Mühe damit hat online die richtige Foundation farbezu raten?? Gott sei dank sind deren Preise so moderat das man durchprobieren kann

  3. Ahhh, Silke… ich bin einfach superfrech und GEHE einfach! Danke, dass du es mir trotzdem gönnst, hihi. Und super, dass The Ordinary jetzt «nachkommt» mit dem Lieferungen – offenbar hatten sie vor allem zu wenige Pumpspender? Ich wollte eben wirklich vor Ort ein paar Farben mitnehmen, weil es wirklich schwierig ist, online das Schätzspielchen zu machen. Tatsächlich ein Glück, dass sie so günstig sind – und sonst treffen wir uns mal zum Kafi und wir machen eine Foundation-Austausch-Party:-)

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