Shit. Sorry, aber was haben wir uns eigentlich überlegt? Die Zutaten sind zwar verheissungsvoll: Samstag-Morgen-Steffi, BFF und Freizeit-Haarmodel Nina und eine volle Flasche Prosecco. Doch dann fühlen wir uns (noch ohne Alkohol!) plötzlich unter Druck gesetzt. Denn ghd steht für «Good Hair Day». Und wir haben so e bitz keine Ahnung, wie wir unseren Test des konischen und klammerfreien Lockenstabs anstellen sollen, der eines von vier Modellen der frisch lancierten ghd Curve Lockenstab-Linie ist.

Die einzige Lösung? EINFACH MAL MACHEN. So wie du das auch machen würdest, oder? So steigen wir doch direkt in die «laissez-faire und verantwortungslose Review eines mächtigen Hitzestyling-Tools» ein, in Ordnung?

WAS WIR HEUTE TESTEN:

ghd Curve Creative Curl Wand (235 Franken)

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ghd Curve Creative Curl Wand, Product Image

WAS DIESER LOCKENSTAB VERSPRICHT:

  • «Wunderschöne, glänzende Locken, die so lange durchhalten wie ihre Trägerin.» Es kommt doch darauf an, was sie damit tut, oder? Sorry. Die Deets?
  • Eine konstante Temperatur von 185° Celsius, die die Gesundheit des Haares respektiert
  • Die patentierte Tri-Zone-Technologie, die mit sechs «schnell denkenden» Sensoren eine effizientere Wärmeübertragung garantieren, was das Styling beschleunigt
  • Toller Glanz dank «fortschrittlicher Keramikbeschichtung» und deshalb auch Locken und Wellen mit «ultimativer Sprungkraft»

OKAY… WARUM WIR DAS TUN:

Weil wir sonst den Samstag Morgen mit Putzen oder Kinder herumkarren verbracht hätten, und so können wir das unseren Ehemännern überlassen, weil «wir arbeiten müssen».

Jetzt ehrlich: Weil Steffi als Beautybloggerin weiss, dass ghd zwar die absolut teuersten Haar-Styling-Tools auf dem Markt herstellt, diese aber auch richtig, richtig gut sind. Case in point? Steffi’s ghd-Glätteisen, welches seit sage und schreibe sechs Jahren einwandfrei funktioniert.

Hauptmotivation ist jedoch, dass Steffi zwar hier gross herumgeprahlt hat, wie einfach es ist, Locken mit dem Glätteisen zu machen… doch so richtig perfekte Beach Waves wollen ihr einfach nicht gelingen. Irgendwie zu viel Miss Piggy, zu wenig Sexy Beach Hair.

ghd Curve Creative Curl Wand, Image Copyright: Hey Pretty Beauty Blog

DER WUNSCH, ALSO?

So unbemühte, etwas unordentliche Meerjungfrauen-Wellen zu kreiern, ohne dabei die Haare zu frittieren. Sämtliche Recherchen haben ergeben, dass diese am Besten mit einem konischen Lockenstab gelingen, an dem es keine Klammer zum Festhalten der Haarspitzen gibt. Das bedeutet:

a.) Verbrennungs-Risiko, denn… man muss da doch die Haarspitzen immer halten, und zwar in unmittelbarer Nähe eines fast 200 Grad heissen Eisens und

b.) dass wir die Technik dieser Lockenart drauf haben müssen, damit es keine seltsame Kringel gibt.

Weil unser Motto «LIVING ON THE EDGE» ist, haben wir zum Haar-Experiment gestartet, ohne zuerst entsprechende YouTube-Clips zu schauen. Spoiler alert: Wir haben es trotzdem geschafft!

Enter… lovely Nina. Die erst mal ausgiebig die Gebrauchsanweisung liest.

ghd Curve Creative Curl Wand Review, Image Copyright: Hey Pretty Beauty Blog

Natürlich gibt’s – WIE IMMER BEIM HITZESTYLING, GÄLL? – erst mal einen Hitzeschutz fürs Haar…

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Nein, Prosecco gibt’s erst später, Nina. Leg‘ los!GHD_4_Collage1_Start

Das grosse Glück für uns? Nina hat relativ feines Haar und hat den Dreh damit recht schnell raus. Die grösste Überraschung dabei ist, dass es wirklich wahnsinnig schnell geht, man braucht also nicht noch die Haare für Sekunden am Lockenstab zu halten:

Vom Ansatz her spiralförmig aufwickeln – und wenn man an den Haarspitzen angekommen ist, kann man schon loslassen.

Flash, boom bang… keine fünf Minuten später:ghd Curve Creative Curl Wand Review, Image Copyright: Hey Pretty Beauty Blog

Steffi kann das natürlich nicht glauben und muss auch ran. Geht das mit deutlich kürzeren Haaren auch?

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Ummm… yep. Und zwar richtig schnell!

ghd Curve Creative Curl Wand, Image Copyright: Hey Pretty Beauty Blog

DAS HEY PRETTY FAZIT:

Nachdem wir den Dreh (höhö, get it? DREH? LOCKEN? Sorry) raus hatten, wie man die Haare am Besten aufwickelt am konischen Stab, ging es wirklich ratzfatz.

Der grösste Nachteil? Dass Steffi offenbar zu doof war, um die Gebrauchsanleitung wirklich zu verstehen. Darin steht nämlich, dass die Plastikspitze des «Creative Curl Wand» immer kühl bleibt – und sie hätte sich den verbrannten Finger extrem sparen können.

Der grösste Vorteil? Es genügt wirklich, die Haare umzuwickeln und dann wieder loszulassen. Man muss nicht warten und sich Sorgen machen, dass die Strähne abbrennt… und wir haben es beide selbst getestet: Die Locken halten auch trotz wirklichem Quickie-Styling gut. Und HALLELUJAH: Endlich die «perfekt-imperfekten» Locken, die ich wollte, und keine Miss Piggy-Engelslocken!

Also: Tool Time gelungen – und ich würde jetzt auch nach mehrmaligem Einsatz des neuen Lockenstabs sagen, dass dieses Ding wirklich rockt. Teuer ist er zwar, aber wenn ich die Lebensdauer meines ersten ghd-Gerätes anschaue, lohnt sich die Investition wirklich!

Und hier hast du auch gleich noch einen guten How To-Clip dazu, falls dir die Foto-Love-Story mit Steffi und Nina nicht genügt.

Have a lovely, gently wavy Wednesday, dahling…

Der ghd Curve Creative Curl Wand ist für 235 Franken bei ausgewählten Coiffeuren erhältlich, u.a. bei Perfect Hair oder Shampoo.ch

 

1 KOMMENTAR

  1. Sehen super aus eure Beachwaves!
    Kann nur bestätigen, dass ghd echt super Qualität bietet und der Preis so auch gerechtfertigt ist. Habe meine Glätteisen schon seit 7 & 4Jahren und sie funktionieren noch immer wie am Tag 1!
    Für schöne Wellen ohne Hitze mache ich abends nach dem Haare waschen mit den leicht feuchten Haaren ein Zöpfli und tadaa am morgen danach habe ich tolle Wellen.
    LG

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