TGIF, ihr Hübschen! So froh ich auch bin, dass sich das Weekend jetzt grad krass anbahnt, so traurig bin ich darüber, dass ich nicht einfach in den Zug steigen kann und wieder nach St. Moritz fahre! Ich durfte nämlich vor ein paar Wochen das wunderschöne Kempinski Grand Hotel des Bains testen gehen. Und noch besser? Ich durfte eine meiner absoluten BFFs mitnehmen, Madame Claudia: Liebhaberin von rosé Champagner und mein Partner in Crime, wenn es um Kinder, unvernünftige Schuhe oder Herzensangelegenheiten geht.

UND DU CHUNNSCH MIT!

Kempinski St. Moritz Hotel Review, Image by Hey Pretty Beauty Blog

«Mitten im sportlichen Herz» von St. Moritz thront das Kempinski Grand Hotel des Bains – nicht an Hanglange, sondern direkt bei der Signalbahn und in der Nähe des St. Moritzer Sees. Das Hotel ist erst seit 2002 im Besitz der Kempinski-Gruppe, gehört aber seit über 120 Jahren zum prägenden Dorfbild von St. Moritz. 1864 wurde es nämlich erbaut, damals noch als Parkhotel Kurhaus, direkt an der Mauritius-Quelle und total im goldenen Zeitalter von St. Moritz, als Gäste nur während der Sommermonate herkamen.

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Was wir heute alle wissen: St. Moritz zieht im Winter den absoluten Jet Set an. Doch wie ist St. Moritz im Sommer?

It turns out: VERDAMMT SCHÖN. Auch wenn man sich hier als Spa-Touristin ein bisschen doof fühlt, wenn sich alle anderen in hautengen Radlerhosen die umliegenden Berggipfel herunterwerfen OKAY, mit dem Mountain Bike, aber trotzdem.

Wir sind nicht für den Sport hier. Wir wollen Spa-en. Und entspannen. Und läck, sind wir am richtigen Ort dafür!

Kempinski St. Moritz, lobby detail, Image by Hey Pretty Beauty Blog

DAS GRAND HOTEL:

184 Zimmer und Suiten sind im traditionsreichen Hotel untergebracht, sowie 27 «Residenzen», die bis zu vier Schlafzimmer haben und selbst für Prinzen genug Komfort bieten (und ja, die Prinzen kommen!).

Das kleinste davon, das «Resort Doppelzimmer» ist mit 25 Quadratmetern reichlich genug gross. Wir wurden aber (juhui!) in einem der elf «Spa Suiten» untergebracht, die im Seitenflügel des Hauptgebäudes liegen und mit separatem Schlafzimmer, grossem Bad und einem Wohnzimmer reichlich Platz haben für die (hebb di)… insgesamt ZEHN Paar Schuhe, die Claudia und ich für knappe 48 Stunden aufenthalt mit dabei hatten.

Welcome at the Kempinski St. Moritz

Spa Suite im Kempinski Grand Hotel des Bains St. Moritz, Image by Hey Pretty

Kempinski St. Moritz Hotel Review, Image by Hey Pretty Beauty BlogDAS DRUMHERUM:

Essen kann man im Kempinski St. Moritz wirkich wunderbar: Drei Restaurants stehen zur Auswahl – Claudia und ich durften am ersten Abend in der gemütlichen «Enoteca» essen, die superschön eingerichtet ist in einem beeindruckenden, alten Saal – jedoch mit coolem, fast ländlichen Cantina-Charakter à l’itialiano.

Kempinski St. Moritz bar, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Kempinski St. Moritz Hotel Review, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Kempinski St. Moritz Hotel Review, Restaurant Enoteca, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Das Essen war umwerfend, der Wein köstlich… doch da Beste am Abend war unsere charmante Begleitung Paul Dutschmann, der im Kempinski St. Moritz für die Medienarbeit zuständig ist und uns den ganzen Abend lang köstlich unterhielt mit seinem fabelhaften Humor und beeindruckenden Ortskenntnissen.

Plus, he’s super cute. Look at me cougaring!

Kempinski St. Moritz Hotel Review, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Am nächsten Tag gingen wir nach dem ausgiebigen Frühstück (man sagt, das Buffet hier sei das Beste im ganzen Engadin!) noch ein bisschen ins Dorf, wo wir keine Kaschmirpullover und keine Prada-Jacken kauften, aber schaurig gemütlich Kaffee getrunken haben. St. Moritz «le Dorf» ist vielleicht architektonisch keine Augenweide, aber durchaus charmant!

Frühstück im Kempinski St. Moritz, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Doch dann ging es zurück ins Hotel, denn der Spa Test sollte ausführlich werden. RICHTIG AUSFÜHRLICH.

Kempinski St. Moritz Spa Review, Image by Hey Pretty Beauty Blog

DER KEMPINSKI SPA:

Ahhh, ich mag es einfach, wenn ein eigentlich «alpiner» Spa so stimmig und edel daherkommt! Der 2’800 Quadratmeter grosse «Kempinski The Spa» liegt in einem separaten Seitenflügel des Grand Hotels und ist auch Day Spa-Gästen zugänglich für 75 Franken pro Person.

Vier verschiedene Saunen, ein Dampfbad, ein Laconium (WAS? MEH DAZUE GLEICH), ein grosser Innen-Pool und das coolste Outdoor-Kneippbad, das ich je gesehen habe.

Ja, ich habe daraus sogar ein YouTube-Filmli gemacht. Krass, gä? Und uuhhere chalt.

Kempinski St. Moritz Spa Review, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Kempinski St. Moritz Spa Review, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Kempinski The Spa St. Moritz, Indoor Pool

Kempinski St. Moritz Spa Erfahrungsbericht, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Kempinski The Spa Sauna, Erfahrungsbericht Hey Pretty

Kempinski St. Moritz Spa Review, Image by Hey Pretty

 

 

 

 

 

 
Kempinski_Spa_Ruheraum

Falls das ein Thema für dich wäre: Im Kempinski The Spa gibt’s auch einen separaten Ladies Spa mit Ruheraum und drei weiteren, eigenen Saunen.

Bei den Produkten setzt man hier im Spa auf einheimischen Luxus mit Valmont und Alpienne, für die Nägel gibt’s OPI und auch hier bietet man das ziemlich high-tech-ige, äusserst effiziente «Hydra Facial MD» an (lies‘ hier meine Review dazu).

Kempinski_Spa_Bild

Nach wundervollen Stunden im Spa zwischen Sauna, Kneippbädern und ausgedehnten Mittagsschläfchen mit gelegentlichem Lesen durfte ich noch eine Ganzkörper-Massage «Herbstruhe» (90 Minuten, 240 Franken) mit Therapeutin Olivia geniessen.

Das wohlduftende Kräuteröl und der absolut ruhige, stimmige Raum taten das Ihre; Olivia wusste mit sanften, sicheren Griffen meinen verspannten Rücken zu lösen und begeisterte mich mit einer richtig schönen, sehr sanften Kopfmassage zum Schluss.

Wie schliesst man einen so schönen Tag ab?

RICHTIG. MIT FEINEM ESSEN.

Kempinski St. Moritz, Les Saisons Restaurant, Image by Hey Pretty

Auch im «Les Saisons» Restaurant des Kempinski Grand Hotel des Bains assen wir wirklich wunderbar – und so schön arrangiert! Der Champagner trug sicherlich dazu bei, dass Claudia und ich übrigens genau hier beschlossen, dass wir fortan zusammen arbeiten werden: Sie fungiert neu als meine Agentin und hilft mir bei der Marketing- und PR-Seite von Hey Pretty. YAAAAY!

PROSCHT!

Kempinski St. Moritz Hotel Review, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Okay, okay… als Claudia und ich am nächsten Tag aufwachten, beschlossen wir – da das Wetter wirklich fast zum Körbeln schön war und wir wirklich KEINE Ausreden mehr hatten, noch ein bisschen in die Höhe zu pilgern, bevor wir nach Hause fahren.

Und mit «pilgern» meine ich, mit der Signalbahn auf die Alp Giop (2130 MüM) zu fahren und dort doofe Fotos zu machen und einen leckeren Wurstsalat zu essen in der Sonne.

HEY, I CAN BE OUTDOORSY!

Signalbahn St. Moritz, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Alp Giop St. Moritz, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Alp Giop St. Moritz, Image by Hey Pretty Beauty Blog

Alp Giop St. Moritz, Image by Hey Pretty Beauty Blog

DAS HEY PRETTY FAZIT:

Dafür, dass ich 42 Jahre alt werden musste, um es endlich mal nach St. Moritz zu schaffen, bin ich erst mal total froh, dass ich das «Bergdorf» im Sommer kennen lernen durfte, denn der Vibe ist wirklich entspannt… und gar nicht so bonzig, wie ich befürchtet hatte.

Das Kempinski Grand Hotel des Bains war für mich ebenfalls eine Überraschung, denn statt reichen Russen und Kaviarparties fand ich hier ein tolles, stilvolles Fünfsterne-Hotel mit einem richtig guten Spa, in dem man sich auch ohne Diamantschmuck wohl fühlt. Das ganze Erlebnis hier war total stimmig, und – wenn ich die Preise in der Sommersaison so anschaue – durchaus erschwinglich für ein schönes Weekend oder 2-Tage-Getaway.

Und damit entlasse ich dich jetzt ins Spätsommer-Weekend, meine Liebe. Enjoy whatever you’re doing!

Kempinski Grand Hotel des Bains, Via Mezdi 27, CH-7500 St. Moritz. Doppelzimmer ab ca. 380 Franken, Day Spa 75 Franken. Die Sommersaison dauert noch bis 16. Oktober 2016, am 2. Dezember wird für die Wintersaison wiedereröffnet.

Hotel Review Kempinski St. Moritz, Image by Hey Pretty Beauty Blog

3 KOMMENTARE

  1. Wow, das sieht super aus. Ha ha, die zehn Paar Schuhe! Erinnert mich an eine witzige Anekdote. Ich habe mal in einem Möbelgeschäft ein Schuhregal angeschaut und den Inhaber gefragt, für wie viele Paar Schuhe das ist. Für acht Paare. Ich: „aha, dann reicht ja eines.“ Er, total laut durchs ganze Geschäft rufend: „Susanne, da ist eine Frau, die hat nur acht Paar Schuhe!“

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