Ich weiss nicht mehr genau, wann ich den Begriff «Microneedling» das erste Mal wirklich wahrgenommen habe: Es dürfte sicher fünf oder sechs Jahre her sein. Und in genau den fünf oder sechs Jahren habe ich mich (zwar mit ordentlich frischer Luft und Prosecco) unaufhaltsam von meinem 40. Lebensjahr wegbewegt, direkt ins Alter, in dem man einem das Alter tatsächlich langsam ansieht. Gewagte Steffi-Behauptung des Tages: Spätestens mit Mitte 40 sieht man jedem an, ob er Hautpflege ernst nimmt oder nicht. Ich nehme Hautpflege jedenfalls zimmli ernst. So ernst, dass es mir auch seit ein paar Jahren klar ist, dass ich – die Königin der Selbsttests (Ohrläppchen-Fillers! Mikrodermabrasion! Microblading!) – entscheiden muss, ob ich die nächste Stufe der Hautpflege zünde, nämlich… Invasive Anti-Aging-Treatments. Da ich für Botox zu wenig Mimikfalten habe und für Fillers von Natur aus (noch) zu gut natürlich aufgepolstert bin dank Übergewicht, war längst klar, welches Treatment anstehen…